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OBERTOGGENBURG: «Ich fühle mich noch jung genug»

Ein paar Monate war die Seelsorgeeinheit Oberes Toggenburg ohne Pfarrer. Nun bringt der neue Pfarrer Emil Hobi seine Begabungen mit in die Einheit. Damit er sesshaft bleibe, hat er schon mal Brot, Salz und einen Aufkleber erhalten.
Beatrice Bollhalder
Im OKV-Cup turnten die Lütisburgerinnen auf ihrem dunklen Wallach Rayo. (Bild: PD)

Im OKV-Cup turnten die Lütisburgerinnen auf ihrem dunklen Wallach Rayo. (Bild: PD)

Beatrice Bollhalder

redaktion@toggenburgmedien.ch

Pfarrer Emil Hobi hat sich für seinen nächsten beruflichen Lebensabschnitt auf die andere Seite der Churfirsten begeben. Nachdem der 58-Jährige während 21 Jahren in der heutigen Seelsorgeeinheit Walensee gewirkt hat, ist er am Sonntag in der Seelsorgeeinheit Oberes Toggenburg als Pfarrer eingesetzt worden. «Ich fühlte mich noch jung genug, noch einmal eine neue Aufgabe in Angriff zu nehmen», erklärte der neue Pfarrer der Seelsorgeeinheit Oberes Toggenburg (Seotog) am Sonntag. Er habe sich gesagt, dass er es nach dem sechzigsten Geburtstag nicht mehr wagen würde, etwas Neues zu beginnen, und habe deshalb die Chance gepackt, jetzt im Toggenburg beruflich einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

Der gebürtige Flumser hat mit zwei Pfarreien am Walensee begonnen. Dann wurde der Verantwortungsbereich immer grösser, bis er schliesslich als Pfarrer der Seelsorgeeinheit Walensee die Verantwortung für sechs Pfarreien hatte. Von Murg aus hat er während mehr als zwei Jahrzehnten gewirkt. Sein neuer Wohnort heisst nun Neu St. Johann. Und in Alt St. Johann wurde er am Sonntag von Dekan Josef Manser in seine neue Aufgabe eingesetzt.

Pastoralteam ist wieder vollzählig

«Es ist eine grosse Freude, dass mit Emil Hobi wieder ein Pfarrer zum Pastoralteam der Seotog gestossen ist», erklärte Josef Manser. Dann verlas er den Auftrag von Bischof Markus. Er sei voller Hoffnung und Freude, meinte der neu eingesetzte Pfarrer anschliessend. Dekan Josef Manser erklärte, dass die Seotog mit Emil Hobi einen bewährten Pfarrer erhalte, denn dieser wirke bereits seit über 30 Jahren als Priester. Zusammen mit dem Seelsorgeteam, in dem jeder Einzelne seine persönlichen Begabungen und Interessen einbringt, wird es nun im obersten Toggenburg wieder aufwärts gehen. Die Seotog war während eines halben Jahres ohne Pfarrer. Im feierlichen Gottesdienst, den sowohl die Chorgemeinschaft Neu St. Johann-Ebnat Kappel als auch der Kirchenchor Alt St. Johann gesanglich umrahmten, wurden dem neuen Pfarrer auch einige Geschenke überreicht.

Mitglieder der Pfarreiräte stellten die jeweiligen besonderen Aktivitäten vor. So wird in Ebnat-Kappel unter anderem etwa eine spezielle Weihnachtsaktion für Bedürftige gepflegt, in Neu St. Johann gibt es eine Auferstehungsfeier mit Zmorge, bei dem jeder etwas mitbringt, und in Stein wirkt immer noch eine Jungmannschaft mit. In Alt St. Johann wird das ökumenische Morgengebet gepflegt und in Wildhaus gibt es eine Schönstatt-Mütterrunde. Die anwesenden Mitglieder des Pastoralteams überreichten Emil Hobi unter anderem Brot und Salz, damit er sesshaft werde, einen Toggenburger Kleber fürs Auto, damit er sich «dihei» fühle, und eine Taschenlampe, damit er immer den Durchblick behalte.

Ein Seotog-Schirm soll den neuen Pfarrer vor dem Regen schützen. Das Team versprach ihm aber, ihn nie im Regen stehen zu lassen. Peter Burkhard, Kreisrats-Präsident, freute sich, dass das Team wieder komplett sei, nachdem vor rund drei Jahren ein schmerzlicher Prozess begonnen habe, den man nun aber gemeinsam und mit viel Nervenstärke überstanden habe. Peter Burkhard hofft auf ruhigere Zeiten für die Seotog.

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