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OBERTOGGENBURG: 647 Kilo frische Fische

Die Mitglieder des Fischereivereins Obertoggenburg zogen in der letzten Saison 1998 Fische aus dem Wasser. Neu werden die Vorschriften verschärft.
An jungen Bachforellen herrscht am oberen Thurabschnitt gemäss dem Fischereiaufseher ein Traumbestand. (Bild: Hannes Thalmann)

An jungen Bachforellen herrscht am oberen Thurabschnitt gemäss dem Fischereiaufseher ein Traumbestand. (Bild: Hannes Thalmann)

Die 127. Hauptversammlung des Fischereivereins Obertoggenburg wurde am 10. März vom Präsidenten Ernst Untersander in der Probstei in Alt St. Johann eröffnet. Über 130 Mitglieder und Gäste nahmen teil. Rückblickend aufs Jahr 2017 wurde das erfreuliche Ergebnis aus dem Monitoring des Fischbestands vorgestellt. Bei der Bühler Brücke in Nesslau, wurden 231 Bachforellen über eine Strecke von 110 Metern und bei der Strecke Horb in Alt St. Johann 690 Bachforellen gezählt. Christoph Mehr, kantonaler Fischereiaufseher, spricht nach der Zählung gar von einem Traumbestand an Bachforellen am oberen Thurabschnitt mit vielen gesunden Jungfischen. Auch die letztjährig ausgesetzten Jungäschen werden wieder beobachtet. Insgesamt 1998 Fische mit einem Gesamtgewicht von 647,5 Kilogramm wurden in der Saison 2017 auf dem Vereinsgebiet gefangen.

Verschärfung der Fischereivorschriften

Eine Verfügung des Amts für Natur, Jagd und Fischerei soll eine nachhaltige Nutzung der Ressourcen gewährleisten. Im unteren Thurabschnitt von Wattwil bis Wil wurde das Bachforellenschonmass untersucht und für zu tief erklärt. Die Bachforellen wachsen dort relativ schnell und erreichen das jetzt gültige Fangmass von 25 Zentimetern vor der ersten Laichreife. Mit einer kantonalen Verfügung wird das Schonmass für Bachforellen von Wattwil bis zum Horbenwasserfall in Ebnat-Kappel von 25 Zentimetern auf 32 Zentimeter hochgesetzt. Ferner dürfen in den fliessenden Gewässern keine Mehrfachhaken mehr verwendet werden, sondern nur noch Einfachhaken ohne Widerhaken. Das Bachforellensterben unterhalb von Bütschwil mit bisher unbekannter Ursache, (das «Toggenburger Tagblatt» berichtete), wurde ebenfalls an der Hauptversammlung thematisiert. Die Fischerinnen und Fischer sind angehalten, ihre Augen offen zu halten und auf ihr eigenes Verhalten zu achten. Besonders beim Fischen an verschiedenen Standorten oder in verschiedenen Gewässern soll aufgepasst werden, dass nichts eingeschleppt und die Kleidung vorher gründlich gereinigt wird. So können die Mitglieder zum Erhalt des gesunden Ökosystems am oberen Thurabschnitt beitragen. (pd/lim)

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