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OBERHELFENSCHWIL: Eine Reise ins Land von Bonanza

Unter dem Motto «Wild West Story» entführte die Musikgesellschaft ihr begeistertes Publikum am Freitag und Samstag ins Western-Milieu der 1860er-Jahre.
Peter Jenni
Die MGO mit Sheriff Matthias Ammann machte das Publikum mit dem Western-Milieu der 1860er-Jahre bekannt. (Bilder: Peter Jenni)

Die MGO mit Sheriff Matthias Ammann machte das Publikum mit dem Western-Milieu der 1860er-Jahre bekannt. (Bilder: Peter Jenni)

Peter Jenni

redaktion@toggenburgmedien.ch

Mit der «Glory Fanfare» von Otto M. Schwarz, einem Auftragswerk der Brass Band Oberösterreich zur Eröffnung der «European Brass Band Championships Linz 2010», eröffnete die Musikgesellschaft Oberhelfenschwil (MGO), unter der Leitung ihres Dirigenten Matthias Ammann, ihre diesjährigen Konzertabende. Das Besondere an dieser Komposition, so kann man nachlesen, «ist wohl das doppelchörige Trompetenregister, das durch seine Virtuosität im Vordergrund steht». Dass es sich dabei um ein «farbenfrohes Eröffnungswerk der Spitzenklasse» handelt, bestätigte das Publikum dem Dirigenten und seinen Musikern mit grossem Applaus, der schon zu Beginn durch die im Western-Look dekorierte Sonnenberghalle schallte.

Brillante Solisten und böhmische Liebe

Bevor es im Brass-Band-Stil unter anderem mit dem ersten Solisten Peter Looser auf dem Flügelhorn weiterging, der für seinen brillanten Vortrag ebenfalls mit grossem Applaus entschädigt wurde und um eine Zugabe nicht herumkam, meldete sich Präsident Reto Looser zum Wort. Bei seiner Begrüssung stellte er die Jungbläser Angela Bollhalder, Christian Jud, Damian Sonderer und Andrin Looser vor, die im Konzert bereits aktiv mitwirken. Ebenso Sandro Böni, der die MGO auf dem Schlagzeug verstärkt. Dass die Jungen sich zum Beispiel am Ostschweizer Solowettbewerb bereits in den top Zehn einreihen konnten, erwähnte er mit Stolz. Zu Ehren kam auch Roger Brander, der am Kreismusiktag in Mogelsberg für 25 Jahre Treue zur Blasmusik zum Kantonalveteran ernannt wurde. Im weiteren Programm kam das Publikum unter anderem in den Genuss der «Böhmischen Liebe» von Mathias Rauch, ehe das «Es-Horn-Genie» Patrick Manser im Stück «Csardas» das Publikum derart begeisterte, dass der Applaus erst endete, als der Virtuose zu einer Zugabe ansetzte. Mit dem anspruchsvollen «Midway March», von der gleichnamigen Schlacht, die im Pazifikkrieg 1942 die Wende brachte, endete der erste Teil des Abends, was das Publikum allerdings erst nach einer Zugabe bewilligte.

Im Crazy Horse Saloon

Nebst weiteren gehörfälligen Melodien, gespielt von Cowboys, Indianern, Häuptlingen und Co., unter der Leitung des gestrengen Sherriffs namens Ammann, bot der zweite Teil viel Unterhaltung, womit auch die Bauchmuskeln der Gäste arg strapaziert wurden. Wie es das Motto bereits verrät, entführte die MGO ihr Publikum ins Western-Milieu, wie man es aus Filmserien wie Rauchende Colts oder Bonanza bestens kennt. Dass dabei auch Bandidos, die von Indianern gejagt werden, «schöne» Frauen, ein Häuptling mit der Friedenspfeife und ein wild um sich knallender Cowboy auf dem Pferd dazugehörte, versteht sich von selbst. Nicht fehlen durfte selbstverständlich der Crazy Horse Saloon mit Whisky-Ausschank. Bevor die MGO der Tanzmusik die Bühne überliess, ehrte Reto Looser verschiedene Helferinnen und Helfer. Zudem bedankte er sich beim Publikum für den Besuch und den Sponsoren für ihr Wohlwollen.

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