Obergrenze für Versicherung

APPENZELL. Die Innerrhoder Standeskommission begrüsst den Vorschlag des Bundes, den minimal versicherten Verdienst in der freiwilligen Unfallversicherung anzupassen.

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APPENZELL. Die Innerrhoder Standeskommission begrüsst den Vorschlag des Bundes, den minimal versicherten Verdienst in der freiwilligen Unfallversicherung anzupassen. Sie regt aber eine weitere Senkung des Mindestverdienstes für Selbständigerwerbende und mitarbeitende Familienglieder an, wie es in einer Mitteilung heisst. Das System wäre aus Sicht der Standeskommission transparenter, wenn die Prämien von den effektiv deklarierten Einkommen erhoben und dafür die Prämiensätze angehoben würden. Da die hohen Einkommen ebenfalls stärker belastet würden, könnte eine wirkungsvolle Solidarität zwischen hohen und tiefen Einkommen erreicht werden.

Aufgrund der Entwicklung der Einkommen hat der Bundesrat 2014 beschlossen, den Höchstbetrag des versicherten Verdienstes in der Unfallversicherung zu erhöhen. (rk)