OBEREGG: Torstangen, Eis und Schlittelpiste

Mit dem Schlitten den Hang runtersausen, beim Skifahren oder auf Kufen übers Eis gleiten, die Schülerinnen und Schüler genossen ihren Schneesporttag. Zum Schluss wurden alle mit einem Zopf belohnt.

Isabelle Ledergerber
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Isabelle Ledergerber

redaktion@appenzellerzeitung.ch

Während im Rheintal noch dicke Nebelschwaden hingen und die Sonne noch nicht aufgegangen war, standen Lehrer und Lehrerinnen, Helfer und Helferinnen aus Oberegg bereits auf der Piste und steckten die Tore für das Schneesportrennen aus. Pünktlich um 9 Uhr, bei frostigen ­Temperaturen, waren die Pisten­markierungen gesetzt, ebenso wurden das Starthäuschen und der Zielabschnitt gesichert. Nach kurzem Testen funktionierte auch die Zeitmessung. Ein Blick Richtung Osten liess hoffen, dass sich der Nebel noch ganz auflösen würde.

Nun blieb noch etwas Zeit, die Piste zu inspizieren und die perfekte Linie zu bestimmen. Die ­Samariterinnen hatten an drei Orten Stellung bezogen, und dann kam sie, die Sonne, rechtzeitig zum Start! Während zweier Stunden fuhren die Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler um die Wette, natürlich in verschiedenen Kategorien. Danach gab es für alle heissen Punsch und eine Wurst vom Grill. Bis zur Rang­verkündigung flitzten gross und klein, Eltern und weitere Wintersportler den Hang hinunter.

In Widnau vergnügten sich in dieser Zeit die Kinder, welche nicht Ski oder Snowboard fahren, beim Schlittschuhlaufen. Auch sie kamen zum Mittagessen zur Sägebrugg. Ihre grosse Herausforderung, das Schlittelrennen, startete um 13 Uhr. Da wirbelte der Schnee, und auch gekonnte Überschläge wurden in die Abfahrten eingebaut. Einzelne kehrten glücklich mit einer Medaille und alle zufrieden mit einem ­feinen Zopf aus der Dorfbäckerei nach Hause zurück.