Nussbaum zum Jubiläumsjahr

WALD-SCHÖNENGRUND. Mit der Pflanzung des Nussbaumes neben der Raiffeisenbank beschliesst die Raiffeisenbank Neckertal ihr Jahr zum 100jährigen Bestehen. Insgesamt wurden im Neckertal über 100 Bäume gepflanzt.

Katharina Rutz
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Baum zum Jubiläumsabschluss gepflanzt: (von links) Diego Galli (Praktikant), Pavel Beco (Baumstifter), Stephan Zürcher (Zivildienst), Rudolf Mäder (Verwaltungsratspräsident Raiffeisenbank Neckertal), Erika Schätzle, Roman Bollhalder und Christian Oklé vom Team der Raiffeisenbank. (Bild: Katharina Rutz)

Baum zum Jubiläumsabschluss gepflanzt: (von links) Diego Galli (Praktikant), Pavel Beco (Baumstifter), Stephan Zürcher (Zivildienst), Rudolf Mäder (Verwaltungsratspräsident Raiffeisenbank Neckertal), Erika Schätzle, Roman Bollhalder und Christian Oklé vom Team der Raiffeisenbank. (Bild: Katharina Rutz)

Zum Abschluss der Jubiläumsaktion «100 Bäume für 100 Jahre Raiffeisenbank Neckertal» pflanzten Pavel Beco und sein Team im Beisein von Verwaltungsratspräsident Rudolf Mäder und Bankleiter Christian Oklé am Donnerstag einen Nussbaum auf der Wiese neben der Bank in Wald-Schönengrund. Während des vergangenen Jubiläums-Jahres konnten die Genossenschafter in der Baumschule von Pavel Beco gegen einen kleinen Unkostenbeitrag – den Rest des Preises sponserte die Raiffeisenbank – einen Hochstammbaum auswählen.

«Die meisten wählten einen Apfelbaum, aber auch erstaunlich viele Kirsch- und Zwetschgenbäume wurden gewünscht. Wenige suchten sich Feldbäume wie Linden oder Birken aus», sagte Pavel Beco.

200 Jahre Nachhaltigkeit

Den letzten Baum stiftete Pavel Beco der Raiffeisenbank. Denn ihm gefiel die Idee, dass die Raiffeisenbank ihren Kunden etwas Nachhaltiges zum Jubiläum schenkte. Der Nussbaum kann bis zu 200 Jahre alt werden.

«Die Baumaktion wurde im November 2009 gestartet, und Kunden über das ganze Tal verteilt haben Bäume ausgesucht», sagte Erika Schätzle, die für die Organisation des Jubiläums verantwortlich war. Christian Oklé ergänzte: «Das Echo der Kunden war sehr positiv». Die Raiffeisenbank Neckertal ist aus den Banken Hemberg, Oberhelfenschwil, Brunnadern und St. Peterzell-Schönengrund entstanden.

In Hemberg konnte das 100jährige Bestehen im Jahr 2005 mit der Einweihung einer Feuerstelle gefeiert werden. Auch Oberhelfenschwil erhielt im Sommer 2009 von der Raiffeisenbank eine Feuerstelle geschenkt. Als letzte der ursprünglichen Banken wurde 1910 die Raiffeisenbank St. Peterzell-Schönengrund gegründet. «Diese war schon damals kantonsübergreifend, was aussergewöhnlich war», so Christian Oklé.

Doch die regionenübergreifende Zusammenarbeit sei im Neckertal sowieso verankert, lobte der zugezogene Christian Oklé.

Jubiläumsgala im April

Im April feierte die Bank dann die grosse Jubiläumsgala in der Markthalle Wattwil anschliessend an die Generalversammlung in St. Peterzell. Zum Jubiläum sind auch vier Broschüren erschienen.

Aktuell stünden keine Veränderungen bei der Raiffeisenbank Neckertal an, was nicht heisse, dass der Bankalltag nach dem Jubiläum ruhiger werde, so Oklé.

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