Nur vom Feinsten

EBNAT-KAPPEL. Wie man Gutes noch besser machen kann, beweist die Bäckerei-Konditorei Forrer in Ebnat-Kappel. Erst vor wenigen Tagen durften daher Judith und Fritz Forrer (Bild) die Zertifizierung für ihren Toggenburger Biber entgegennehmen.

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Bild: Urs M. Hemm

Bild: Urs M. Hemm

Ebnat-Kappel. Wie man Gutes noch besser machen kann, beweist die Bäckerei-Konditorei Forrer in Ebnat-Kappel. Erst vor wenigen Tagen durften daher Judith und Fritz Forrer (Bild) die Zertifizierung für ihren Toggenburger Biber entgegennehmen. Damit ein Produkt zertifiziert werde, seien verschiedene Kriterien zu erfüllen, erklärt Fritz Forrer. Die wichtigste Voraussetzung sei jedoch, dass 75 Prozent der verarbeiteten Produkte aus der Region stammten. «Für unseren Biber beziehen wir den Honig – eine der wichtigsten Zutaten – von der Imkerei Künzle in Oberhelfenschwil», sagt Fritz Forrer. Der Honig sei auf dem Weg zur Zertifizierung die höchste Hürde gewesen, ergänzt er. Denn der Lieferant selber müsse zertifiziert sein und zudem die geforderte Menge immer und in gleicher Qualität liefern können. Auch das Mehl, die zweite Grund-Zutat, beziehe er aus der Ostschweiz. Doch nur mit erstklassigen Zutaten sei es nicht getan. «Bei uns geschieht noch alles von Hand. Vom Teig bis zur Mandelmasse stellen wir alles selber her, nur die Marzipanmotive machen wir nicht selbst», sagt Fritz Forrer. Im Toggenburg werde der Biber mit Marzipanmotiven am meisten gekauft. «Im Gegensatz zu St. Galler oder Appenzeller Biber, die mit einem Model gefertigt werden, ist der Biber mit Marzipan weicher», so Fritz Forrer. Wer den feinen Unterschied probieren will, kann dies ab kommenden Donnerstag an der Olma tun. «Wir sind am Stand von Culinarium Ostschweiz in der Halle 9.1. während der ganzen Olma vertreten und werden neben dem Toggenburger Biber auch unseren Schlorzifladen dem Publikum präsentieren», kündigt Fritz Forrer freudig an. (uh)

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