Nur teure Velos gestohlen

Für rund 150 000 Franken wurden in der Nacht auf Donnerstag in der Velothek im Soorpark 29 Rennräder und Mountainbikes gestohlen. Die Einbrecher haben nur das Beste geklaut.

Christiana Sutter
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In der Velothek in Bütschwil wurden nur qualitativ hochstehende Velos gestohlen. Alltagsvelos interessierten die Einbrecher nicht. (Bild: pd)

In der Velothek in Bütschwil wurden nur qualitativ hochstehende Velos gestohlen. Alltagsvelos interessierten die Einbrecher nicht. (Bild: pd)

BÜTSCHWIL. «Die Einbrecher haben genau gewusst, welche Rennräder und Mountainbikes sie mitnehmen müssen», sagt Stefan Kliebenschädel, Eigentümer der Velothek in Bütschwil. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden 24 neue und fünf Kundenvelos im Wert von 150 000 Franken gestohlen.

Qualitativ beste Velos gestohlen

Die Einbrecher sind durch ein Fenster, das sie eingeschlagen haben, in das Innere des Geschäftes im Soorpark in Bütschwil eingestiegen. Der Einbruch wurde am Donnerstagmorgen von Stefan Kliebenschädel entdeckt, als er das Geschäft öffnen wollte. Er alarmierte sofort die Polizei. Diese war innert einer Stunde mit der Spurensicherung vor Ort. «Ein Einbrecher muss sich an den Scherben des zerschlagenen Fensterglases verletzt haben», sagt Kliebenschädel. Denn die Spurensicherung fand Blut. Dass die Einbrecher sich mit Velos auskennen müssen, zeigt auch, dass sie nur die qualitativ besten Velos mitgenommen haben. «Die Alltags- und Kindervelos im vorderen Raum haben die Einbrecher stehen lassen oder auf die Seite gestellt.»

Einbrüche sind normal

Sie bedienten sich ausschliesslich an den Velos aus Carbon, «die auch für die Kunden individuell gebaut wurden», sagt Stefan Kliebenschädel. Jedes der gestohlenen Fahrräder hatte einen Mindestwert von 3000 Franken, «vier Kundenvelos kosteten sogar mehr als 10 000 Franken».

Für den Eigentümer wichtiger ist aber, dass das Inventar nicht beschädigt und auch kein Bargeld oder Kundendaten geklaut wurden. «Gegen Einbruch sind wir versichert», sagt Stefan Kliebenschädel. In ihrer Branche sei es fast normal, dass jedes Jahr irgendwo in der Schweiz eingebrochen wird. In der Velothek ist es in den neun Geschäftsjahren das erste Mal. «Jetzt werde ich aber eine Alarmanlage installieren.»

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