Nur Nichtraucher-Vorlage ohne Chance

Die Inner- und Ausserrhoder sagen Ja zur Jugendmusikförderung und klar Nein zur Nichtraucher-Vorlage. Bei der Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» gehen die Meinungen der beiden Kantone auseinander.

Merken
Drucken
Teilen

APPENZELLERLAND. Bei zwei der drei nationalen Vorlagen am Wochenende waren sich die beiden Appenzeller Kantone einig. Sie lehnten die Nichtraucher-Initiative ab, und zwar deutlich. In Innerrhoden betrug der Nein-Anteil knapp 76 Prozent, in Ausserrhodern über 68 Prozent. Der Bundesbeschluss zur Förderung der Jugendmusik stiess grossmehrheitlich auf Befürworter. Rund 57 Prozent der Stimmbürger in Innerrhoder sagten Ja, in Ausserrhoden waren es über 62 Prozent. Die Ausserrhoder sprachen sich wie die Minderheit der Schweizer Kantone auch knapp für die Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» aus (51 Prozent Ja). Die Innerrhoder lehnten die dritte Wohneigentumsvorlage des Jahres mit 55 Prozent Nein-Stimmen ab. Die Stimmbeteiligung lag in Ausserrhoden mit rund 46 Prozent höher als in Innerrhoden (37,7 Prozent). Während die Innerrhoder Bezirke homogen abstimmten, kam es in den Ausserrhoder Gemeinden zu Ausreissern. So lehnten beispielsweise Schönengrund und Waldstatt die verfassungsmässige Jugendmusikförderung ab. Ein Detail: In Innerrhoden stimmte die Mehrheit der Auslandschweizer für die Nichtraucher-Initiative. (dsc)