Nur Gutes über den Chäserrugg

Ich kann nicht verstehen, dass die Menschen immer nur negative Erfahrungen preisgeben. Ich bin diesen Sommer bereits das 12. Mal mit den Toggenburger Bergbahnen auf den Chäserrugg gefahren, bei schönem und heissem Wetter, aber auch schon bei Wind, Kälte und Regen.

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Ich kann nicht verstehen, dass die Menschen immer nur negative Erfahrungen preisgeben. Ich bin diesen Sommer bereits das 12. Mal mit den Toggenburger Bergbahnen auf den Chäserrugg gefahren, bei schönem und heissem Wetter, aber auch schon bei Wind, Kälte und Regen. Und immer sind wir sehr nett an der Talstation in Unterwasser begrüsst worden. Das Bergrestaurant begeistert mich immer wieder mit seiner Architektur.

Die Bedienung war auch immer korrekt und das Essen frisch, auf heissen Tellern serviert, und die Salate kommen nicht wie an anderen Orten aus dem Kühlschrank. Die Portionen sind sehr grosszügig. Dass bei grossem Ansturm nicht alle sofort bedient werden können, ist klar. Es ist unmöglich, es immer allen recht machen zu können. Und dass nach Eröffnung eines neuen Restaurants nicht alles 100prozentig klappt, ist verständlich. Aber dass man auf über 2000 Meter über Meer die Hände bei den WCs mit warmem Wasser waschen kann, davon spricht niemand, und dass es im grossen Restaurant so gut von frischem Holz riecht, darüber schreibt auch niemand. Die einstündige Wanderung rund um den Rosenboden ist einmalig schön.

Und heute hatte ich das Glück, dass ich bei teils Nebel und Sonnenschein sechs Steinböcke beobachten konnte. Ein Besuch auf dem Chäserrugg ist eine Reise wert.

Marlis Schaeppi-Luginbühl, Rütiholzstrasse 7,

9052 Niederteufen

Parlament verschleudert Steuergelder

Für die «Erneuerung» von über 20jährigen Duro-l-4x4-Geländelastwagen der Armee beschliesst das Parlament mit fast 70 Prozent der Ja-Stimmen einen Kredit von 558 Millionen Franken. Pro «Oldtimer-Stück» eine stolze Summe über 250 000 Franken, bei einem damaligen Anschaffungspreis von 144 000 Franken in den Jahren 1993 und 1997. Wenn man diese Vehikel dann nach 40 Jahren vielleicht dann doch noch verschrottet oder, wie man so schön sagt, in «Nichtkriegsgebiete» verscherbelt hat, wird das Stück uns über 400 000 Franken gekostet haben. Unglaublich. Wenn eine Firma in der Privatwirtschaft mit ihrem Fuhrpark ähnlich kalkulieren würde wie unsere noch gewählten sogenannten «Volksvertreter» mit diesem Geschäft, hätte sie schon längst Pleite anmelden müssen.

Als Steuerzahler unfassbar, derweil der Fiskus immer nach neuen Steuereinnahmen Ausschau hält, um dem Bürger ins Portemonnaie greifen zu können. Ausserdem ist die Lieferfirma der Fahrzeuge, die Mowag in Kreuzlingen schon seit 2003 keine Schweizer Firma mehr, sondern eine Tochter der US-Rüstungsfirma General Dynamics. Da kommt der Honigtopf aus Bern den Amis sicher gelegen.

Auch abgesehen davon, dass die Armee schon in den letzten Jahren für unbrauchbare «Sandkastenspiele»-Software zig Millionen Steuergelder buchstäblich in den Sand gesetzt hat.

Das hat nichts mit Armeeabschaffung oder Armeegegner zu tun, sondern mit den Steuergeldern des Bürgers auch mit dem Rüstungsprogramm 2015 haushälterisch umzugehen.

Unsere Parlamentarier scheinen für eine sinnvolle Geldverwendung unserer Steuergelder trotz 4x4-Antrieb jegliche Bodenhaftung verloren zu haben. In den kommenden Herbstwahlen werde ich auf jeden Fall genau hinschauen, welche Parteien diesem Unsinn zugestimmt haben.

Walter Castelberg,

Loretostrasse 66,

9620 Lichtensteig