Nur drei Punkte haben gefehlt

Wer es schafft, für das Finale der Ostschweizer Mannschaftsmeisterschaft ein Ticket zu bekommen, darf sich bereits als Sieger fühlen. Was nur vierzig von insgesamt 322 teilnehmenden Mannschaften gelingen kann, haben acht Schützen des MSV Wiesen geschafft.

Beatrice Bollhalder
Drucken
Teilen
Die Mitglieder des MSV Wiesen haben wertvolle Wettkampferfahrung im Team gesammelt. (Bild: pd)

Die Mitglieder des MSV Wiesen haben wertvolle Wettkampferfahrung im Team gesammelt. (Bild: pd)

Wer es schafft, für das Finale der Ostschweizer Mannschaftsmeisterschaft ein Ticket zu bekommen, darf sich bereits als Sieger fühlen. Was nur vierzig von insgesamt 322 teilnehmenden Mannschaften gelingen kann, haben acht Schützen des MSV Wiesen geschafft. Sie durften sich am vergangenen Samstag mit anderen 39 Gewehrmannschaften aus der Ostschweiz im Appenzellerland messen.

Wer hier gewinnen wollte, musste nicht nur gut trainiert, sondern auch kälteresistent sein. Es war zwar wettermässig ein prächtiger Tag, aber eben auch sehr kalt. Die Organisatoren – bei den Gewehrschützen war dies der Schützenverein Eggerstanden und bei den Pistolenschützen der PSV Appenzell – haben vorbildliche Leistungen vollbracht, damit faire Wettkämpfe ausgeübt werden konnten.

Ziel der Teilnehmer war, als Mannschaft ganz oben zu stehen und dafür musste jeder sein Bestes geben. An diesem letzten Wettkampf der Saison musste noch einmal alles gegeben werden. Für manche war das nicht so einfach, hatten sie doch in den letzten Wochen nicht mehr so häufig trainiert. Es lohnte sich aber noch einmal alles zu geben, denn für die Qualifikation an diesen Final hatten sie während des ganzen Sommers schon hart gekämpft.

Am Vormittag standen der B- und der C-Final der Gewehrschützen, sowie der B-Final der Pistolenschützen auf dem Programm. Den C-Final gewann die Mannschaft der Albula Sportschützen mit 1509 Punkten vor den Kloten-Dietlikon Bettensee Schützen (1500) und dem SV Quarten-Oberterzen mit 1496 Punkten. Nur drei Punkte mehr und der MSV Wiesen hätte auf dem Podest stehen können. Es hat zwar nicht ganz gereicht, aber Marion Breitenmoser (194), Reto Breitenmoser (191), René Bamert, Peter Loser, Carmen Breitenmoser (alle 188), Erika Breitenmoser (182), Walter Breitenmoser und Erwin Brändle (beide 181) haben ihr Möglichstes getan und wertvolle Wettkampferfahrung im Team gesammelt.

Der Nachwuchs sowie die besten Gewehr- und Pistolenschützen massen sich nachmittags im Schiessstand. Josef Dürr, Präsident der Ostschweizer Mannschaftsmeisterschaft (OMM) lobte die gute Teilnahme der Aktivschützen, erinnerte aber gleichzeitig daran, dass man sich wieder vermehrt dem Nachwuchs widmen sollte. Die Zahl der Gruppen im Nachwuchswettkampf seien aus ihm unerklärlichen Gründen stark zurückgegangen. «Die OMM ist ein guter Wettkampf, der als Training genutzt werden kann. Und da der Nachwuchs nur drei Vorrunden zu absolvieren hat und diese erst im Juni beginnen, ist sie für die Nachwuchsförderung sehr empfehlenswert», führte Josef Dürr aus.

Dank guter Vorrunden haben sich die beiden Bündner Vereine, der SV Felsberg und die SG Haldenstein in der Kategorie Gewehr sowie die PS Montlingen und der PSV Niederwenigen eine Liga höher gekämpft. Absteiger von der A- in die B-Liga sind die SG Uster und der SV Illnau-Effretikon, sowie bei den Pistolenschützen die PS Altstätten und die PS Tägerwilen.

Es braucht viel Teamgeist, um sich nach oben zu kämpfen, aber auch Ausdauer und viele Trainings, um dort bleiben zu können.

Vollständige Rangliste unter www.omm-info.ch

Aktuelle Nachrichten