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Olma-Schwinget: Nur 1979 siegte ein Appenzeller

Wo sonst während der Olma die Rennschweine um die Wette laufen, messen sich am Sonntag 90 Schwinger aus der Schweiz. Zwei Appenzeller lauern.
Thomas Mock
Raphael Zwyssig startet am Olma-Schwinget. (Bild: Lorenz Reifler)

Raphael Zwyssig startet am Olma-Schwinget. (Bild: Lorenz Reifler)

Ernst Schläpfer hat 1979 als einziger Appenzeller ein Olma-Schwinget gewonnen. Am Sonntag wird der Anlass, der alle drei Jahre stattfindet, zum 22. Mal ausgetragen. 90 Schwinger messen sich. Der Sieger der «Schlussgang-Jahreswertung», Samuel Giger, führt das Feld an.

Die Appenzeller sind mit einer knapp 20-köpfigen Mannschaft vertreten. Von den acht gemeldeten Eidgenossen stammen mit Martin Hersche und Raphael Zwyssig deren zwei aus dem Appenzellerland. Hersche blickt, mit neun Kranzgewinnen, davon je zwei Berg- und Teilverbandskränze, auf eine erfolgreiche Saison. Auch Zwyssig war mit fünf Kränzen erfolgreich, auch wenn er sich zwischenzeitlich mit einer wiederkehrenden Verletzung abzumühen hatte. Die beiden Eidgenossen können um den Tagessieg mitreden. Martin Roth blickt auf seine erfolgreichste Saison zurück. Er erkämpfte seinen ersten Teilverbands- und kurze Zeit später auf der Rigi seinen ersten Bergkranz. Mit seiner attraktiven Schwingweise brachte er das Publikum etliche Male zum Staunen. Das Talent des für die Innerrhoder antretenden Rheintalers Jaime Marty zeigte sich insbesondere am eigenen Kantonalfest, als er als Nichtkranzer in eindrücklicher Manier den Schlussgang erreichte.

Urs Giger, Andrin Poltera und Roman Wittenwiler aus dem Schwingklub Herisau, Patrick Schmid, Andreas Inauen, Erich Dörig sowie die Gebrüder Reto und Thomas Koch aus dem Innerrhoder Lager, die Gaiser Thomas Kuster und Bruno Vestner oder der Vorderländer Matthias Schläpfer könnten eine Spitzenposition erreichen.

Nebst den Nordostschweizer Schwingern treten je drei Athleten aus den anderen Teilverbänden an. Die stärksten Gäste stammen mit Nik Alpiger und Marcel Bieri aus dem Nordwestschweizer und dem Innerschweizer Teilverband. Nebst dem einheimischen Eidgenossen Daniel Bösch, den beiden Appenzeller Eidgenossen und Alpiger treten die Thurgauer mit dem namhaftesten Team an: Sie stellen mit Samuel Giger, Domenic Schneider, Beni Notz und Urgestein Stefan Burkhalter vier eidgenössische Kranzschwinger.

Hinweis

Anschwingen ist um 8.30 Uhr. Zutritt zum Gelände ist bis 9 Uhr nur via Eingang G möglich.

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