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Nummer vier im Cologna-Land

Langlauf Der Wattwiler Beda Klee hat an der Tour de Ski weitere Erfahrungen im Weltcup gesammelt. Nach den drei Schweizer Rennen in der Lenzerheide steigt er aus und konzentriert sich auf den Continentalcup.

Beda Klee, er wurde in der Lenzerheide wiederholt als grösstes Schweizer Langlauf-Talent betitelt, blieb auch nach dem geglückten Tour de Ski-Abenteuer realistisch und selbstkritisch. «Ich hatte in keinem der drei Rennen die besten Beine. Dementsprechend lief es nicht optimal. Jetzt konzentriere ich mich auf den Continentalcup. Ich möchte», fügt er augenzwinkernd an, «wieder einmal vorne mitlaufen können.» Den störenden Husten im Vorfeld erwähnte er nur am Rande.

Sich nach einem 47. (15 km klassisch) und 50. Rang (15 km freie Technik/Verfolgung) mit einem zufriedenen «War ja dabei»-Lächeln hinzustellen, entspricht nicht Beda Klees Naturell. «Ich bin nicht in den Punkterängen, also Top 30, klassiert. Das war mein Ziel», stellte der 22-jährige Tour-Neuling fest. Er hatte sich national hinter Dario Cologna, Toni Livers und Jonas Baumann überraschend Position vier erkämpft und serienweise erfahrene Weltcup-Athleten hinter sich gelassen.

Was bleibt nach den drei Tagen in der Lenzerheide ausser den Resultaten? «Im Vergleich zum Weltcup ist die Tour de Ski nochmals eine Nummer grösser, der Zuschaueraufmarsch gewaltig, die Stimmung ebenfalls. Speziell Cologna, aber nicht nur er, sondern jeder Schweizer, wird gefeiert und angefeuert. Das habe ich bisher nie erlebt. Ich hoffe, wieder einmal aufgeboten zu werden.»

Daran zweifelt niemand. Bisher waren es vier Weltcup-Einsätze, weitere werden folgen. Vor einem Jahr kannte der Schweizer Olympiasieger und Loipen-König Dario Cologna den Toggenburger Klee noch kaum, jetzt sitzen sie im Mannschaftsbus in der ersten Reihe praktisch nebeneinander. Der Junioren-WM-Vierte des SC Speer Ebnat-Kappel rückt in jeder Beziehung vor. (uhu)

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