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Nach dem Stopp des Neubauprojektes: Spital Appenzell stellt Behandlung von unfallbedingten Verletzungen ein

Auf der Notfallstation am Spital Appenzell werden ab dem 1. Dezember keine unfallbedingten Verletzungen mehr behandelt. Unfallpatienten werden künftig direkt ins Spital Herisau oder – je nach Schweregrad – ins Kantonsspital St.Gallen verlegt. Grund dafür ist der Wegfall der orthopädischen Hintergrunddienste, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

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Der Entscheid der Innerrhoder Regierung, auf einen Spitalneubau zu verzichten, hat Folgen für die Notfallversorgung am Spital Appenzell.

Der Entscheid der Innerrhoder Regierung, auf einen Spitalneubau zu verzichten, hat Folgen für die Notfallversorgung am Spital Appenzell.

Bild: PD

(pd/wec) Der Stopp des Spitalneubauprojekts in Innerrhoden zeigt erste Auswirkungen: Per 1. Dezember wird die Versorgung von unfallbedingten Verletzungen auf der Notfallstation am Spital Appenzell eingestellt. Grund dafür ist der «Wegfall der orthopädischen Hintergrunddienste», wie es in einer Medienmitteilung des Spitals heisst.

Konkret bedeutet dies, dass auf der Notfallstation des Spitals Appenzell Patienten mit unfallbedingten Verletzungen wie Knochenbrüchen oder grösseren Schnittwunden nicht mehr beurteilt oder behandelt werden. Ausnahmen sind kleinere Unfälle und Verletzungen, die eine einfache Wundversorgung benötigen. Der Rettungsdienst Appenzell Innerrhoden und die Rega verlegen Unfallpatienten künftig direkt ins Spital Herisau oder – je nach Schweregrad – ins Kantonsspital St. Gallen, wenn die Behandlung in der Notfallstation des Spitals Appenzell nicht möglich ist.

Internistische Notfälle werden weiterhin behandelt

Gemäss Medienmitteilung werden internistische Notfälle wie Rückenschmerzen, Magen-Darm-Erkrankungen, Herzschwäche, Lungen- oder Nierenbeckenentzündungen und Ähnliches weiterhin und ohne Einschränkungen in der Notfallstation des Spital Appenzell behandelt. Ebenso sind weiterhin telefonische Anfragen möglich. Auch die Erstbeurteilungen respektive Triage von Patienten, die die Notfallstation spontan aufsuchen, sind ebenfalls gewährleistet.

Die Notfallstation des Spitals Appenzell ist bis auf weiteres 24 Stunden/7 Tage geöffnet (071 788 73 34). Die rettungsdienstliche Notfallversorgung über die Telefonnummer 144 ist ebenfalls unverändert 24 Stunden/7 Tage gesichert. Zudem stehen die niedergelassenen Orthopäden im Kanton Appenzell Innerrhoden während ihrer Sprechstundenzeiten zur Verfügung, um unfallbedingte, akute Notfälle in ihren Praxen zu beurteilen.