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NOMINATION: Unerwartete Anerkennung

Die Aktion «Herisau vorwärts» gehört zu den zehn besten Planerprojekten der Schweiz. An der öffentlichen Tagung «Stadtlandtag» werden alle Projekte vorgestellt.
Noemi Oesch
Ein Plakat der Sensibilisierungskampagne «Herisau vorwärts» von 2013. (Bild: PD)

Ein Plakat der Sensibilisierungskampagne «Herisau vorwärts» von 2013. (Bild: PD)

Noemi Oesch

noemi.oesch@appenzellerzeitung.ch

Überraschend sei nach der Einsendung für den Wettbewerb die Zusage für die Präsentation an der öffentlichen Tagung «Stadtlandtag» gekommen. Die beiden Mitglieder der Stiftung «Dorfbild Herisau» Werner Frischknecht und Corina Vuilleumier haben im Sommer das Projekt «Herisau vorwärts» beim Stadtlandschau-Wettbewerb des Fachverbands Schweizer Raumplanerinnen und Raumplaner (FSU), der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) und des Magazins Hochparterre angemeldet. «Wir sind überrascht und geehrt, dass wir nun für die Tagung nominiert wurden», berichtet Frischknecht.

Der Wettbewerb kürt herausragende Denkarbeiten in der Planung. Diese Projekte stammen vor allem aus dem Bereich Raum- und Stadtplanung sowie aus der Landschaftsplanung. «Herisau vorwärts» ist kein typisches Planungsprojekt. «Vielmehr ist es ein Projekt, welches Prozesse in Gang setzen möchte», betont Frischknecht.

Das Aussergewöhnliche war die ursprüngliche Offenheit des Projekts. Bürgerinnen und Bürger konnten ihre Ideen für die Entwicklung von Herisau anbringen und aktiv weiterbearbeiten. So sind aus «Herisau vorwärts» viele Unterprojekte entstanden, welche auch planerische Aspekte beinhalten. Mit der Überzeugung, dass einige Teilprojekte von «Herisau vorwärts» eines Tages das Ortsbild sichtbar mitgestalten werden, haben Frischknecht und Vuilleumier die Dokumente eingereicht. Eine Jury hat aus den fünfzig Einsendungen die zehn besten Projekte für eine Präsentation ausgewählt. Diese werden an der öffentlichen Tagung am Donnerstag, 18. Januar 2018, in Bern dargeboten. Dort bewertet die Jury die Projekte. Auch das Publikum kann aktiv an einer Diskussion teilnehmen.

Verwirklichung mehrerer Unterprojekte

«Herisau vorwärts» wurde 2013 als Sensibilisierungskampagne lanciert. Die Stiftungsmitglieder wollten den Grundstein für einen Prozess legen, der sich mit der Entwicklung von Herisau befasst. In der Zukunftswerkstatt 2014 beschrieben Bürgerinnen und Bürger von Herisau ihre Wünsche. Die beiden Hauptanliegen der «Zentrumsentwicklung» und des «Wir-Gefühls» kristallisierten sich heraus. Danach wurden erste Projektideen aufgenommen. Eine Studie zur Zentrumsentwicklung entstand. Sowie die «WandelBar» und «Usegstuehlet», als regelmässige Treffpunkte für Herisauerinnen und Herisauer.

Aus den Projekterfahrungen berichten

Seit über drei Jahren werden nun einzelne Projekte vorangetrieben. «Doch ganz nach unserem Motto ‹Herisau vorwärts› kann man immer noch einen Schritt weitergehen», erklärt Frischknecht. «Mit der Teilnahme am Wettbewerb möchten wir das Projekt nochmals in die Köpfe der Menschen holen. Deshalb ist die Freude über die Nomination riesig». Selbst wenn das Projekt keinen Preis abholt, ist bereits die Teilnahme am «Stadtlandtag» eine grosse Ehre und zusätzlich werden im Frühjahr 2018 alle zehn Projekte im Magazin Hochparterre vorgestellt.

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