Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

NOMINATION: Sieber will ins Obergericht

Daniela Sieber aus Speicher kandidiert als Oberrichterin. Die Juristin arbeitet für den Kanton St. Gallen. Am Nebenamt reizen sie verschiedene Aspekte.
Jesko Calderara
Das Obergericht in Appenzell Ausserrhoden besteht aus 18 Richterinnen und Richtern. (Bild: APZ)

Das Obergericht in Appenzell Ausserrhoden besteht aus 18 Richterinnen und Richtern. (Bild: APZ)

Jesko Calderara

jesko.calderara@appenzellerzeitung.ch

Für die zwei frei werdenden Sitze im Obergericht gibt es eine weitere Kandidatur. Nach Stephan Ramseyer (siehe Ausgabe vom Mittwoch) tritt auch Daniela Sieber am 4. März zum 1. Wahlgang an. Die 33-jährige Juristin wird von der FDP portiert, ist jedoch parteilos. Sieber studierte an der Universität St. Gallen Rechtswissenschaften und schloss ihre Ausbildung mit einem Master ab. Seit 2010 arbeitet sie für das St. Galler Departement des Innern. Zuerst war Sieber juristische Mitarbeiterin im Amt für Soziales. Zurzeit ist sie an gleicher Stelle als Leiterin Stab tätig. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem der juristische Support und die Vorbereitung und Begleitung von gesetzgeberischen Prozessen.

Die Anfrage zur Kandidatur ins Obergericht kam kurzfristig. Den Gedanken, nebenamtlich als Richterin tätig zu sein, trägt Sieber allerdings schon länger mit sich. «An der Aufgabe reizt mich, das Recht konkret anzuwenden», sagt sie. Die Rechtsetzung sei dagegen eher abstrakt. Wie in ihrem Beruf gehe es am Gericht darum, Interessen abzuwägen. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf die vielfältigen Aufgaben des Amts für Soziales und die entsprechend komplexen Rechtsfragen im Sozialwesen. «Dadurch habe ich Bezugspunkte zu beiden Abteilungen des Obergerichts, wo die Vakanzen entstehen.» Sieber erwähnt als Beispiel das Sozialversicherungsrecht sowie das Kindes- und Erwachsenenschutzrecht. Den zeitlichen Aufwand für das Amt als Oberrichterin schätzt sie auf zehn Prozent.

Gemeinsamer Wahlzettel geplant

Daniela Sieber wird von allen Parteien und Gruppierungen unterstützt. Ihr Name wird auf einem gemeinsamen Wahlzettel mit Ramseyer aufgeführt. Die Ergänzungswahlen werden aufgrund zweier Rücktritte notwendig. So scheiden Simon Graf und Beat Dick aus dem Gremium aus. Dem Obergericht gehören 18 Mitglieder an. Mit Ausnahme der beiden Vorsitzenden setzt es sich aus nebenamtlichen Richterinnen und Richtern zusammen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.