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Teufen: Noch fehlt ein Gemeinderatskandidat

Vier Gemeinderatssitze in Teufen gilt es bei den Gesamterneuerungswahlen neu zu besetzen. Bislang gibt es erst drei Kandidierende. Beim Kantonsrat sieht die Situation anders aus.
Astrid Zysset
Gemeinderatskandidatinnen Kathrin Dörig und Muriel Frei stellen sich den Fragen von Moderator Richard Fischbacher. (Bild: Astrid Zysset)

Gemeinderatskandidatinnen Kathrin Dörig und Muriel Frei stellen sich den Fragen von Moderator Richard Fischbacher. (Bild: Astrid Zysset)

Noch fehlt ein Kandidat. «Wir warten jetzt einmal ab, ob sich nach diesem Abend noch jemand meldet», sagte Oliver Schmid, FDP-Präsident. Man hoffe es. Denn die aktive Suche sei derzeit abgeschlossen.

Nachdem Anfang November bekannt geworden war, dass vier von neun Gemeinderäte in Teufen an den Gesamterneuerungswahlen nicht mehr antreten werden, suchte ein überparteiliches Komitee nach Nachfolgelösungen. Drei Kandidierende haben sie inzwischen gefunden. Am Montagabend konnten sich diese erstmals im Lindensaal der Öffentlichkeit präsentieren. Zwei der drei nutzten diese Gelegenheit – der 63-jährige Peter Renn weilt in seiner Funktion als Lehrer an der Schule für Gestaltung aktuell im Ausland.

Am Podium zugegen waren also nur die 37-jährige Kathrin Dörig, Kulturbeauftragte der Stadt Wil, und die 22-jährige Muriel Frei, Studentin der Literatur- und Erziehungswissenschaften und Assistentin der Geschäftsleitung bei «Female Shift» in Zürich. Frei bekam denn auch die Frage aus dem Publikum gestellt, ob sie sich in ihrem jungen Alter überhaupt in der Lage sehe, Verwaltungsangestellte zu führen. «Führungskompetenz kann man nur bedingt lernen. Sie werde zwar mit zunehmenden Alter grösser, doch ich sehe mich heute bereits der Aufgabe gewachsen», sagte sie. Ein Zahlenmensch sei sie allerdings nicht. Das Ressort Finanzen würde sie sich nur mit Unterstützung zutrauen. Auch Dörig favorisiert ein anderes Ressort, nämlich Bildung und Kultur. «Ich bin aber offen für alles», ergänzte sie. Die zeitliche Belastung war ausschlaggebend, dass sich vier der amtierenden Gemeinderäte nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung stellen. Wie sieht es damit bei den beiden Kandidatinnen aus? «Darum habe ich auch nicht gleich sofort zugesagt, für das Amt zu kandidieren», gab sich Dörig offen. Erst nach Gesprächen mit ihrer Familie und ihrem Arbeitgeber sah sie die notwendige Unterstützung gegeben, um die politischen Aufgaben bewältigen zu können. Frei sah sich hier mit grösserer Freiheit konfrontiert. Das Studium fusse auf viel Selbstdisziplin, sie arbeite oft von zu Hause aus. Ein politisches Amt lasse sich damit gut vereinbaren.

Zwei Gemeinderäte wollen in den Kantonsrat

Für die Wahl in den Kantonsrat fanden sich ausreichend Kandidierende. Sekundarlehrer Hans Kollers politischer Hintergrund ist im Vergleich zu den beiden anderen relativ gering. Er ist Mitglied in der FDP Teufen und hat in zahlreichen Kommissionen mitgearbeitet. Ansonsten habe er sich als Präsident der TVT Teufen LA eher sportlich engagiert, sagte der 60-Jährige. Ebenfalls für die Wahl in den Kantonsrat stellen sich die beiden Gemeinderäte Pascale Sigg-Bischof und Marco Sütterle zur Verfügung. Beide sehen im Doppelmandat Vorteile. Sigg möchte «zeitlich» näher an den Entscheidungen dran sein. Und Sütterle hofft, von einer besseren Vernetzung profitieren zu können. Beide stellen klar, dass sie nicht in Erwägung ziehen werden, aus dem Gemeinderat zurücktreten zu wollen. Zeitlich liesse sich beides bei ihnen miteinander vereinbaren.

Hinweis

Die Gesamterneuerungswahlen finden am kommenden 17. März statt.

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