Noch offene Fragen zur Ortsdurchfahrt

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Doppelspur Die Planungen für das Teilprojekt Ortsdurchfahrt laufen auf Hochtouren. Die Doppelspur ist von Bahnhof Teufen bis zum Stofel geplant. Ungefähr ab dem Restaurant Hirschen soll die Bahn dann wieder mit der einspurigen Linienführung geführt werden. Gegenüber einer ersten Absicht verlängert sich mit dieser Lösung die Doppelspur. Unklar ist, wer diese Lösung finanziert. Auch liegt dafür noch keine Bewilligung des Bundesamts für Verkehr vor. An der öffentlichen Versammlung von letzter Woche ging Arthur Hitz, Gesamtprojektleiter der Appenzeller Bahnen, auch auf die Haltestelle Stofel ein. Vorgesehen ist, diese bis nach der Einmündung der Unterrainstrasse zu verschieben. Allerdings müssen dafür einige öffentliche und private Parkplätze weichen. Dafür soll Ersatz geschaffen werden. Zur Ortsdurchfahrt gibt es noch offene Fragen, die gemäss Hitz vertieft angeschaut werden müssen. So ist die Verschiebung des Hauses Elektro Nef ein Thema. Dadurch könnte ein Engpass entschärft werden. Gleichzeitig wird so die Voraussetzung für ein Trottoir vom Schützengarten bis zur Hangbrücke geschaffen. Die Realisierung der Ortsdurchfahrt ist für die Jahre 2020 und 2021 vorgesehen. Als grösste Herausforderung bezeichnet Arthur Hitz die Verkehrsführung während der Bauphase. (cal)