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Noch bis 2019 eine grosse Baustelle

Die drei Kreisel an der Ortsgrenze zwischen Wil und Rickenbach sind nahezu fertig und in weniger als zwei Wochen regulär befahrbar. Mit Rückstau ist aber auch künftig zu rechnen: Schon nächstes Jahr wird die nächste Grossbaustelle eröffnet.
Simon Dudle
Auch wenn der Bypass noch gesperrt ist: Der Wilfeld-Kreisel ist fertig gebaut und wird schon bald dem Verkehr überlassen. Simon Dudle

Auch wenn der Bypass noch gesperrt ist: Der Wilfeld-Kreisel ist fertig gebaut und wird schon bald dem Verkehr überlassen. Simon Dudle

Seit März 2015 ist der Bereich zwischen Autobahnzufahrt Wil und der Sonnmatt Rickenbach eine Grossbaustelle. Drei Kreisel unter laufendem Verkehr zu errichten, war eine logistische Höchstleistung. Alleine auf der Georg-Renner-Strasse sind werktags bis zu 25 000 Autos unterwegs. Nun ist das Licht am Ende des Tunnels aber schon sehr hell. Die Kreisel sind weitgehend fertiggestellt. Es folgen noch die diversen Abschlussarbeiten.

Der Baufortschritt ist dem Zeitplan deutlich voraus. Statt wie ursprünglich geplant Ende Jahr, fahren die Autos bereits ab Anfang Oktober ungehindert durch die Kreisel – oder dank Bypass um diese herum. Neun Millionen Franken sind in den eineinhalb Jahren verbaut worden. Im Juni oder Juli 2017 wird dann noch die Deckschicht eingebaut.

Ganz ohne Stau am Abend wird es aber auch künftig nicht gehen. Das hat mit der stetig zunehmenden Verkehrsmenge zu tun, aber auch mit der Bushaltestelle Wilfeld, da das Postauto auch weiterhin mitten auf der dicht befahrenen Flawilerstrasse stoppt. Zudem könnten auch neue Ampeln für Rückstau sorgen (siehe Zweittext).

Viadukt wird erneut zu einer Baustelle

Nach der Grossbaustelle ist vor der Grossbaustelle. Denn bereits in weniger als einem Jahr beginnt die Sanierung des im Jahr 1964 eröffneten Mühle-Viadukts. Die Instandstellung der Umfahrungsstrasse Rickenbach ist dringend nötig, da sich der Zustand in den vergangenen drei Jahren massiv verschlechtert hat. Einen beachtlichen Teil der 9,5 Millionen Franken Baukosten wird in die Verbreiterung der Strasse investiert. Auf beiden Seiten wird sie um 70 Zentimeter breiter. Damit ist es auf dem dreispurigen Abschnitt für zwei Lastwagen und ein Auto künftig besser möglich, zu kreuzen.

Auch diese Arbeiten werden unter fliessendem Verkehr durchgeführt. Es sollen mit Ausnahme einiger weniger Nächte immer zwei Spuren offen sein. Das Viadukt wird zum drittenmal zu einer Baustelle. 1985 war es erneuert und 2004 von zwei auf drei Spuren ausgebaut worden. Das Ziel der nun bevorstehenden Sanierung ist, dass man danach für ein halbes Jahrhundert Ruhe hat. Nach dem Baubeginn Mitte 2017 wird es ganze zwei Jahre dauern, bis das Viadukt in frischem Glanz erstrahlt.

Strasse ist nun offiziell «sehr stark befahren»

Im gleichen Zug wird auch der Rest dieser dreispurigen Strasse instand gestellt. Dafür ist allerdings der Kanton Thurgau zuständig. Neu wird die Strasse mit T5 (sehr stark befahren) bezeichnet. Bis jetzt war sie T4 (stark befahren) klassiert. Auch der Waro-Kreisel, wo der Abzweiger Richtung Umfahrungsstrasse Bazenheid erfolgt, wird erneuert und mit Beton verstärkt. Die Kosten belaufen sich auf total 4,2 Millionen Franken. Gebaut wird hauptsächlich bis August 2018.

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