Noch attraktiver

Frau Sieber, die 23. Hema ist Geschichte. Wie viel haben Sie in den letzten drei Nächten geschlafen?

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Corinne Sieber OK-Präsidentin

Corinne Sieber OK-Präsidentin

Frau Sieber, die 23. Hema ist Geschichte. Wie viel haben Sie in den letzten drei Nächten geschlafen?

Ich zwinge mich jeweils heimzugehen, damit ich anderntags wieder meinen Aufgaben nachgehen kann. Das ist manchmal hart, weil ich eigentlich gerne bleiben und die Stimmung geniessen würde, aber nötig. Darum: Ich habe nicht viel, allerdings auch nicht sehr wenig geschlafen.

Wenn Sie zurückblicken, welches waren die Aufsteller aus Ihrer Sicht als OK-Präsidentin?

Wir hatten zum ersten Mal überhaupt am Donnerstagabend ein volles Gastro-Zelt, dank der Zusammenarbeit mit der Appenzeller Zeitung und der applaus-Nacht. Das war toll. Für mich steht aber primär die Zufriedenheit der Aussteller sowie der Besucherinnen und Besucher im Fokus. Von beiden Seiten habe ich fast nur positive Feedbacks erhalten. Gerade bestätigte jemand wieder, dass sich die Aussteller mit ihren Ständen viel Mühe gegeben haben. Die Messe hat weiter an Attraktivität gewonnen, was eines der Ziele des OKs war.

Insgesamt waren es vier schöne Hema-Tage, mit gemütlicher Stimmung, breitem Angebot und einer abwechslungsreichen Sonderschau «Genuss».

Wie sieht die Bilanz zahlenmässig aus?

Wir haben etwas über 13 000 Eintritte verkauft, dazu kommen die Besucher vom Donnerstag, der gratis war. Damit sind wir, auch unter Berücksichtigung des sehr verregneten Samstags, zufrieden.

Gab es auch Pannen?

Nein, abgesehen von Bagatellen verlief alles störungsfrei. Dass viele Gäste bis um 4 Uhr morgens festeten und manche fast nicht nach Hause gehen wollten, ist ja als Kompliment zu werten. Überhaupt hat sich das Konzept mit der Tanzmusik im Gastro-Zelt, den Oldies im Foyer und der Bar für die Jungen bewährt.

Fällt Ihnen zum Schluss noch ein lustiges Erlebnis ein?

Ja, am Donnerstag riefen wir fast fünf Stunden lang ein Auto mit Zürcher Nummernschild aus, dessen Lenker dringend umparkieren sollte. Schliesslich drohten wir, den Wagen abzuschleppen – als sich herausstellte, dass es sich beim Lenker um den Verkehrseinweiser handelte, der oben an der Strasse für die Hema im Einsatz war. (pd)