Nik Hartmann geht ins Kloster

Heute abend kann sich Appenzell von seiner besten Seite präsentieren. «SRF bi de Lüt – Live» gastiert auf dem Landsgemeindeplatz. Moderator Nik Hartmann verbrachte extra für diese Sendung einen Tag im Kloster Leiden Christi.

Roger Fuchs
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Die Vorbereitungen für «SRF bi de Lüt – Live» mit Moderator Nik Hartmann laufen auf Hochtouren. Noch bleibt geheim, welche Aufgabe heute abend auf die Appenzeller wartet. (Bild: rf)

Die Vorbereitungen für «SRF bi de Lüt – Live» mit Moderator Nik Hartmann laufen auf Hochtouren. Noch bleibt geheim, welche Aufgabe heute abend auf die Appenzeller wartet. (Bild: rf)

HERISAU. Die Technik funktioniert, inhaltlich aber muss das Fernsehteam noch feilen. Auch die ganzen Lichteinstellungen fordern heraus. Mittendrin steht Moderator Nik Harmann, mit bürgerlichem Namen Dominik. Heute abend um 20.05 Uhr wird er zum vierten und letztenmal in diesem Sommer die Zuschauerinnen und Zuschauer zu «SRF bi de Lüt – Live» begrüssen. Die Vorfreude bei ihm ist gross. «Eine schönere Kulisse als hier in Appenzell könnte es nicht geben», sagt Hartmann. «Alles wirkt echt und nicht gekünstelt.» Auch die Gäste, die er heute abend begrüssen darf, haben es ihm angetan: Kabarettist Simon Enzler, Gabriela Manser, Chefin der Mineralquelle Gontenbad, Sennenhandwerker Hampi Fässler und Schwester Mirjam, Frau Mutter im Kloster Leiden Christi in Jakobsbad. Nik Hartmann spricht von erdigen und sympathischen Leuten, die ihre Nische gefunden und ihre Kreativität an ihrem Ort entdeckt haben.

Kosmetika abfüllen

Zumindest einen Gast konnte der Moderator im Vorfeld der Sendung bereits intensiver kennenlernen. An jedem Sendeort schickt ihn sein Team auf Entdeckungsreise. In Appenzell wurde er ins Kapuzinerinnenkloster Leiden Christi in Jakobsbad entsandt. Auch wenn das Kloster auf den ersten Blick eine komplett andere Welt sei, so verstehe er sich immer gut mit Ordensleuten, sagt Nik Hartmann. Er führt dies auf seine Neugierde zurück. «Im Kloster Leiden Christi bin ich sehr herzlich empfangen worden. Und ich habe zusammen mit den Schwestern viel gelacht.» Bei seiner Exkursion half er auch beim Abfüllen der im Kloster hergestellten Kosmetika mit. Dies sei allerdings «ein wenig in die Hose gegangen». Mehr Details dazu will der Fernsehmann noch nicht verraten.

Ebenfalls geheim bleibt, welche Aufgabe im Rahmen der Sendung auf die Appenzellerinnen und Appenzeller wartet. Appenzells Frau Hauptmann Lydia Koller wird eine Aufgabe gestellt bekommen und dann darauf zählen müssen, dass die Bürger kräftig mitmachen. Alles in allem spricht Moderator Nik Hartmann bei seiner Sendung von einem Format, bei dem die Ortschaften mit Stolz in die Schweiz hinausstrahlen sollen. «Wir sind keine Newssendung, die aufdecken muss, was schlecht läuft.»

Nie ausgestrahlte Sendung

Dem Moderator selbst scheint das Appenzellerland sehr vertraut. Seine einstige Sendung «Über Stock und Stein» mit der inzwischen verstorbenen Hündin Jabba führte ihn auch hierher. Eine erste Testsendung, die nie ausgestrahlt wurde, startete in Appenzell und führte via Jakobsbad, Kronberg und Ahorn nach Weissbad. Mit Oshkosh lebt heute eine neue Hündin bei Familie Hartmann. «Auch sie wäre sicher ein toller Fernsehhund», sagt Nik Hartmann. Doch er wolle nicht einfach mit einem neuen Hund dasselbe wiederholen.

Noch bleibt dem Moderator ein wenig Zeit bis zur Sendung. Wie gut er sich im Hotel Säntis am Landsgemeindeplatz ausruhen und vorbereiten konnte, zeigt sich heute nach 20 Uhr.

Warum trägt Nik Hartmann die «Ohrschuefe» nicht mehr, die er vor zwei Jahren in Herisau bekam? Er sagt es live unter www.facebook.com/appenzellerzeitung