Niederlage in der Verlängerung

Nach fünf Siegen in Folge mussten sich die Nesslau Sharks im letzten Spiel der Qualifikation gegen Pfannenstiel in der Verlängerung geschlagen geben.

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Die Nesslau Sharks motivieren sich gegenseitig. (Bild: pd)

Die Nesslau Sharks motivieren sich gegenseitig. (Bild: pd)

UNIHOCKEY. Im letzten Spiel ging es vor allem für die Gäste aus dem Zürcher Oberland um viel. Sie mussten zwei Punkte holen, um den Playouts zu entgehen. Für die Sharks ging es ums Heimrecht in den Playoffs gegen Bülach.

Mit einem Sieg würde man mit ihnen den Platz tauschen und als erstes zu Hause spielen. Beide Teams gingen sehr konzentriert ans Werk. Pfannenstiel zog sich wie gewohnt sofort in die Defensive zurück und igelte sich ein. Wobei sie diese Taktik hin und wieder mit einer Manndeckung mischten. Wodurch Nesslau nie genau wusste, was sie erwartet. Dies machte es schwierig, ein geordnetes Spiel aufzuziehen. So war es nicht verwunderlich, dass in der elften Minute das Heimteam durch einen Konter in Führung ging.

Das Geschehen war sehr ausgeglichen. Aber Torchancen hatten beide Teams nur wenige. Die Zürcher waren vor allem gefährlich bei Freistössen. Die Toggenburger mehr aus dem Spiel heraus. In der 32. Minute nutzte Nesslau allerdings einen Freistoss direkt vor dem Tor zur 2:0-Führung aus.

Nach der zweiten Pause mussten die Sharks den ersten Gegentreffer hinnehmen. Die Antwort folgte aber zugleich. Wiederum per Freistoss stellte man den alten Vorsprung wieder her. Dann erschwerten die Schiedsrichter mit zwei Strafen das Spiel. Als erstes gaben sie einen Penalty, der zwar gehalten wurde. Im anschliessenden Powerplay verkürzte Pfannenstiel dennoch. Und dann sprachen sie eine Strafe gegen den Nesslauer Goalie aus, der einen Spieler im Schutzraum wegstiess. Den anschliessenden Freistoss verwandelte Egg – unentschieden.

In der Verlängerung brachte Nesslau dann im Getümmel den Ball nicht weg, und ein Zürcher fand die Lücke in der nahen Ecke.

Trotz dieser Niederlage hat das Team eine sensationelle Rückrunde hingelegt. Sechs Siege in neun Spielen. Noch zur Saisonhälfte befand man sich mit nur sechs Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Die Playoffs schienen in weiter Ferne. Eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte machten sie dann doch wieder möglich. Vor allem auch dank dem frischen Wind, der mit den neuen Coaches Einzug hielt.

Am Samstag, 14. Februar, geht es nun gegen Bülach Floorball in die Playoffs. Am Samstag, 21. Februar, findet dann das zweite Spiel zu Hause in Nesslau statt. Ein allfälliges drittes Spiel würde am folgenden Sonntag, 22. Februar, wieder in Bülach stattfinden. (pd)

Matchtelegramm: UHC Nesslau Sharks – Pfannenstiel Egg 3:4 n. V. (1:0, 1:0, 1:3, 0:1) Sporthalle Büelen, Nesslau. SR Ambühl/Wälti. Tore: 11. P. Kaiser (Arnold Brunner) 1:0. 32. P. Huser (Arnold Brunner) 2:0. 43. R. Weber (Würmli) 2:1. 44. R. Germann (Röder) 3:1. 52. Stauffer (Scharfenberger/Ausschluss A. Scherrer ) 3:2. 56. Zumkehr (R. Weber/Ausschluss Hobi) 3:3. 64. Scharfenberger (Stauffer) 3:4. Strafen: 5mal 2 Minuten gegen UHC Nesslau Sharks. 2mal 2 Minuten gegen Pfannenstiel Egg. Bemerkungen: Nesslau ohne F. Huser, Baumgartner (beide verletzt), Fauser, Grässli (beide krank), Häubi (Rücktritt) Nesslau: Hobi, Schmidhauser; Adrian Brunner, Fässler; P. Huser, Bozatzis, U. Scherrer; Arnold Brunner, Röder; Germann, P. Kaiser, Casagrande; A. Kaiser, A. Scherrer, Kramer, Tischhauser, Schubiger, Schläpfer, Müller.

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