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Niederlage im Playoff-Halbfinal: Kein weiteres Heimspiel für den SC Herisau

Mit der 2:4-Auswärtsniederlage gegen Wetzikon scheidet Erstligist SC Herisau im Playoff-Halbfinal aus. Die Mannschaft von Trainer Markus Rechsteiner hat eine gute Saison gespielt. Ein Rück- und Ausblick.
Mea Mc Ghee
Marc Klingler war dem SC Herisau ein starker Rückhalt. Es sieht danach aus, als würde der Routinier den Verein verlassen. (Bild: Mea Mc Ghee)

Marc Klingler war dem SC Herisau ein starker Rückhalt. Es sieht danach aus, als würde der Routinier den Verein verlassen. (Bild: Mea Mc Ghee)

33 Meisterschaftsspiele hat der SC Herisau diese Saison absolviert. Mit 18 Siegen fällt die Bilanz positiv aus, zumal auch im Cup nur ein Sieg zum Einzug in die nationale Hauptrunde fehlte.

Im Playoff-Halbfinal gegen den Quali-Sieger Wetzikon wurden der Mannschaft von Trainer Markus Rechsteiner aber die Grenzen aufgezeigt. Mit der 2:4-Auswärtsniederlage verabschiedete sich Herisau am Donnerstag nach drei Partien aus dem Rennen um den Finaleinzug. Eigenfehler, die mangelhafte Chancenauswertung in Spiel zwei und die individuelle Klasse des Gegners hätten den Unterschied gemacht in dieser Serie, sagt Rechsteiner. Alexander Jeitziner verletzte sich am Kiefer, konnte das Spital aber nach einer Nacht verlassen. Nach der Schlusssirene bedankten sich die Fans mit einem Plakat bei Torhüter Marc Klingler. Offiziell ist es noch nicht, der Routinier wird den SCH aber wohl verlassen.

Leidenschaft und Kampfgeist gezeigt

«Mit dem Einzug in den Halbfinal haben wir unsere interne Zielsetzung erreicht», zeigt sich Sportchef Matthias Popp mit der Saison zufrieden. Erreicht habe man dies mit Leidenschaft und Kampf – und dank der guten Stimmung in der Mannschaft. Letztere sei nicht zuletzt dem Trainer und den Betreuern zu verdanken, denen er ein Kränzchen windet. Auch wenn man keine Löhne zahlen könne, sei es attraktiv für den Traditionsverein zu spielen. Es freue ihn besonders, wenn Funktionäre anderer Vereine dem SCH Respekt zollen für das, was man ohne grosse finanzielle Mittel zeige. Gefragt nach den Gründen für den guten Zusammenhalt im Team sagt Captain Roman Popp:

«Der Trainer schafft es, dass alle Spieler zufrieden sind, dass alle Eiszeit haben.»

Zudem unternehmen die Spieler immer wieder gemeinsam etwas. Lobend erwähnt er die Reaktion der Mannschaft auf die schwierige Startphase. Erst in der vierten Runde gab es die ersten Punkte. Als Tiefpunkt der ansonsten guten Saison nennt er das Cup-out gegen Frauenfeld. «Leider gelingt es uns bis jetzt nicht, zwei Coups in Folge zu landen.» Beeindruckt zeigt sich der Captain von den Fans. Deren Treue und Engagement sei für einen Erstligisten speziell. Urs Berger vom Fanclub gibt das Lob zurück. Er sei positiv überrascht vom Saisonverlauf. Schön sei, dass der SCH gegen alle Teams punkten konnte. «Die Siege gegen die Spitzenteams begeisterten.»

Der Kern der Mannschaft bleibt beisammen

Trainer Rechsteiner führt nächste Woche Gespräche mit dem Präsidenten und dem Sportchef über seine Zukunft. Beide Seiten signalisieren, dass die Zusammenarbeit weiter geführt werden soll. Es ist davon auszugehen, dass der Kern des Teams weitermacht. Bei potenziellen Zuzügen kann der Trainer seine Meinung einbringen. «Wichtig ist, dass sie vom Typ her in die Mannschaft passen.» Man wolle in der Sommerpause auch einige Nachwuchsspieler einbauen, so Sportchef Popp. Im Hinblick auf die nächste Saison möchte Rechsteiner die Fehlerquote seines Teams verringern. Zeit dazu hat er ab Mai. Dann beginnt das Sommertraining.

Wetzikon – Herisau 4:2 (1:0, 1:0, 2:2)

Tore: 7. Nino Marzan (Laimbacher, Röthlisberger) 1:0. 23. Laimbacher (Ausschluss Olbrecht) 2:0. 43. Eggimann (Vesely, Ausschluss Hofer!) 3:0. 45. T. Koller (Jeitziner, Rotzinger, Ausschluss Brandi) 3:1. 46. Beer (Buchmüller) 4:1. 51. T. Koller (Ausschluss Hofstetter) 4:2.

Herisau: Klingler; Jeitziner, Hofstetter; Studerus, Homberger; Olbrecht, Bleiker; Bommeli, T. Koller, Gartmann; Popp, Pace, Speranzino; Aerni, Rotzinger, Grau; Holdener, Inauen, Grüter.

Strafen: Wetzikon 7-mal 2 Minuten plus 10 Min Brandi (Check gegen den Kopf), Herisau 11-mal 2 Minuten plus 10 Minuten Olbrecht (Unsportlichkeit)

Bemerkungen: Herisau ohne M. Koller, Hausammann (beide verletzt). Herisau ohne Torhüter 58:08 bis 59:52.

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