Nicht Wurst, was in der Wurst steckt

Die Herkunft der St. Galler Bratwurst ist seit Herbst 2008 mit der GGA/IGP-Anerkennung geschützt und darf nur noch in der Ostschweiz produziert werden. Die «Sortenorganisation St. Galler Bratwurst», unter dem Dach des Fleischfachverbandes St.

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Bild: pd

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Die Herkunft der St. Galler Bratwurst ist seit Herbst 2008 mit der GGA/IGP-Anerkennung geschützt und darf nur noch in der Ostschweiz produziert werden. Die «Sortenorganisation St. Galler Bratwurst», unter dem Dach des Fleischfachverbandes St. Gallen-Liechtenstein, vergab nun anlässlich der Zertifizierungsfeier vom Mittwoch, 13. April, den zwischenzeitlich geprüften Produktionsbetrieben offiziell das Zertifikat und damit die Genehmigung, eine St. Galler Bratwurst GGA/IGP zu produzieren. Vertreter der zertifizierten Betriebe aus dem Toggenburg sind: (im Bild von links) Reto Rust, Metzgerei Scheiwiller, Neu St. Johann; Urs Widmer, Widmer Metzgerei, Lichtensteig; Martin Thoma, Micarna SA, Bazenheid; Emil Gröbli, Gebrüder Gröbli Metzgerei, Dietfurt; Willi Götzl, Götzl Metzgerei GmbH, Brunnadern; Werner Keller, Keller Metzg AG; Wil. Zudem sind die Metzgerei Metzger AG, Nesslau, und die Metzgerei Näf, Mosnang, zertifiziert worden. Die St. Galler Bratwurst ist im Bereich Lebensmittel die wohl bekannteste Botschafterin der Ostschweiz. Seit 2008 gehört sie dem Kreis der herkunftsgeschützten Schweizer Spezialitäten an. Den St. Galler Bratwurstproduzenten ist deshalb nicht Wurst, was in der Wurst steckt. Was sich St. Galler Bratwurst nennen will, muss strengen Anforderungen genügen. Mit der Registrierung sollen Nachahmungen und Anmassungen vermieden und sowohl der gute Ruf als auch die Originalität des Produkts erhalten werden. (pd)