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Nicht warten, bis etwas passiert

Spitex-Tipp
Wer als Seniorin oder Senior noch mit dem eigenen Auto unterwegs ist, kann die Mobilität geniessen und profitiert davon. (Bild: Keystone)

Wer als Seniorin oder Senior noch mit dem eigenen Auto unterwegs ist, kann die Mobilität geniessen und profitiert davon. (Bild: Keystone)

Die uneingeschränkte Mobilität bedeutet Lebensqualität, Spontanität, Flexibilität. Der Wunsch, jederzeit einen gewünschten Ort erreichen zu können, ist für viele Menschen heute selbstverständlich. Im Toggenburg und Neckertal mit seinen vielen Weilern und auch abgelegenen Häusern ist die eigene Mobilität oft lebenswichtig.

Das trifft auch auf Seniorinnen und Senioren zu. Für den Arztbesuch, für den wöchentlichen Einkauf oder für den Besuch bei Bekannten ist das eigene Auto eine entscheidende Hilfe. Die Angst, durch den Verlust dieser Mobilität Gewohntes aufzugeben, im schlimmsten Fall sogar den Wohnsitz wechseln zu müssen, oder auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, kann bei Seniorinnen und Senioren jede Objektivität und Selbstkritik im Bezug auf die eigene Fahrtüchtigkeit verdrängen. «Ich fahre ja langsam, nur noch bis ins Dorf, nur noch einmal in der Woche», oder «junge Menschen verursachen mehr Unfälle, da sagt auch niemand etwas», sind Argumente, die man oft hört.

Normale altersbedingte Einschränkungen sowie gesundheitliche Schwierigkeiten können die Reaktionsfähigkeit verlangsamen. Ein geschwächtes Sehvermögen bei Betroffenen kann die Sicherheit auf der Strasse gefährden. Nicht nur die Fahrer, auch Mitfahrende oder im schlimmsten Fall zufällig anwesende Menschen können bei einem Unfall zu Schaden kommen. Alte Menschen, die nicht mehr fahrtüchtig sind, und bei einem Unfall andere Personen verletzen, haben für den Rest ihres Lebens eine sehr schwere Last zu tragen.

Eigene Fahrweise kritisch beurteilen

Solange man sich mit dem eigenen Auto sicher im Verkehr bewegen kann, soll man sich über seine Mobilität freuen. Seine eigene Fahrweise aber soll man kritisch beurteilen und rechtzeitig auf das Autofahren verzichten. Der Hausarzt oder Fachleute wie ein Fahrlehrer oder die Familienangehörigen können bei der Beurteilung der eigenen Fahrtüchtigkeit eine wertvolle Hilfe sein und einem dabei unterstützen. Auf diese Personen soll man hören. Keiner rät unbegründet zum Verzicht auf das Autofahren. Man soll nicht warten, bis etwas passiert oder bis man zum Verzicht gezwungen wird. Beim Verzicht auf ein eigenes Auto spart man übrigens auch viel Geld. Betriebskosten, Steuern, Versicherung, Amortisation und Unterhalt des Fahrzeuges fallen weg. Dafür kann man sich auch gelegentlich ein Taxi leisten. Auch nach einem Verzicht ist man ohne Auto nicht verloren. Angehörige, Nachbarn oder Bekannte sind in der Regel gerne bereit, einen zum Arzt oder zum Einkauf zu fahren. Sie müssen nur gefragt werden.

Tixi Toggenburg und der lokale Rotkreuz-Fahrdienst stehen bei rechtzeitiger Voranmeldung ebenfalls für Fahrten zur Verfügung. (pd/lim)

Spitex Neckertal, Brunnadern, Telefon 071 374 27 55, Website: www.spitexneckertal.ch.

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