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Nicht nur für Fasnächtler

Der im Juni vergangenen Jahres neu gegründete Fasnachtsverein Herisau will die Attraktivität des Anlasses steigern. Das neue Konzept bringt einige Änderungen mit sich.
Alessia Pagani
Bleibt Bestandteil der Herisauer Dorffasnacht: Der Gidio-Umzug an Aschermittwoch. (Bild: APZ)

Bleibt Bestandteil der Herisauer Dorffasnacht: Der Gidio-Umzug an Aschermittwoch. (Bild: APZ)

Die Attraktivität steigern, die Herisauer Dorffasnacht neu beleben und die Zusammenarbeit zwischen den Fasnachtsverantwortlichen gewährleisten – das sind einige der Ziele des im vergangenen Jahr gegründeten Fasnachtsverein Herisau. Dieser ist aus dem Verein Herisauer Guggenmusiken entstanden und will mit einem neuen Konzept und einigen Änderungen von Aschermittwoch bis Funkensonntag ein attraktives Fasnachtsprogramm bieten. Claudia Frischknecht, Co-Präsidentin des Vereins sagt:

«Wir haben festgestellt, dass sich die Fasnacht in Herisau seit einigen Jahren auf dem absteigenden Ast befindet.»

Co-Präsidentin des Fasnachtsverein Herisau, Claudia Frischknecht. (Bild: APZ)

Co-Präsidentin des Fasnachtsverein Herisau, Claudia Frischknecht. (Bild: APZ)

Es sei für die Organisatoren jeweils schwierig geworden, Personen anzuziehen. «Nun sollen sich die Leute wieder für die 5. Jahreszeit begeistern und Teil der Fasnacht werden», sagt Frischknecht.

«Es soll nicht nur ein ‹Ramba-Zamba-Fest› sein.»

So hätten sie ein Programm auf die Beine gestellt, das nicht nur Fasnächtler ansprechen soll, sondern die gesamte Dorfbevölkerung.

«Narrendorf» für die gesamte Bevölkerung

Als einer der grössten Änderungen wird in diesem Jahr auf dem Areal vor der Chälblihalle ein «Narrendorf» errichtet. Während fünf Tagen, vom Aschermittwoch bis Funkensonntag, soll dort ein fasnächtlicher Treffpunkt für alle Herisauer entstehen. Frischknecht erklärt:

«Damit können wir der Bevölkerung während dieser Tage einen zentralen Treffpunkt bieten und alle zusammenführen»

Ortsansässige Beizer sollen für Verpflegung und Stimmung sorgen. Momentan werden die abschliessend Gespräche mit Interessenten geführt. Namen möchten die Verantwortlichen noch nicht nennen.

Eine weitere Neuerung ist der am Samstag stattfindende Maskenball. «Damit wollen wir auch die ältere Generation und die ursprünglichen Fasnächtler wieder mehr ansprechen.» Hingegen bleiben sowohl der Gudioumzug mit anschliessendem Kindermasken-Ball wie auch am Freitag das Guggenfestival in der Chälblihalle bestehen.

«Die Herisauer Fasnacht ist eine Tradition und der Gidio-Hosenstoss-Umzug am Mittwochnachmittag sowie die Gidio-Verbrennung am Funkensonntag quasi ein Kulturgut . Wir müssen dies aufrechterhalten.»

Hinweis

Aktuelle Informationen sind laufend abrufbar unter www.fahe.ch

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