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Nicht im Sinne von Paul Vogt

«Enkel wehrt sich für <Sonnenblick>», Ausgabe vom 12. Oktober
Brigitte und Hans Schläpfer, Weid 1227, 9428 Walzenhausen

«Enkel wehrt sich für <Sonnenblick>», Ausgabe vom 12. Oktober

Ältere Einwohner, welche Paul Vogt noch kannten, haben es immer wieder gesagt: Das geplante Asyldurchgangszentrum entspricht nicht dem Willen des Gründers der Stiftung Sonneblick. Nun wehrt sich sein Enkel aus dem fernen Südafrika für die Sache seines Grossvaters. Er erklärt ebenfalls, dass diese Zweckänderung niemals im Sinne seines Grossvaters sei. Der Enkel geht so weit zu sagen, dass der Stiftungsrat dabei ist die Seele der Institution zu verkaufen.

Verkaufen hat meist mit Geld zu tun. Da vermutet er, wie wir, die Beweggründe oder die Motivation des Stiftungsrates. Er appelliert an den Vorstand, den Vertrag zu kündigen. Es ist zu hoffen, dass diese Intervention die Verantwortlichen endlich zur Besinnung bringt. Mit der Zweckänderung hat der Stiftungsrat also klar gegen den Stiftungszweck verstossen. Wo bleibt die zuständige Stiftungsaufsicht? Diese sieht keinen Grund einzuschreiten, es handelt sich ja auch um eine kantonale Stelle. Mauschelei?

Es ist sowieso beschämend, was im Falle des geplanten Asyldurchgangszentrums läuft. Der Gemeinderat von Walzenhausen wird nicht in das Konzept eingebunden, sondern von den zuständigen kantonalen Stellen ignoriert.

Die Petition von fast 600 Einwohnern von Walzenhausen wird nicht im Ansatz berücksichtigt, sie wird vom Regierungsrat schlicht und einfach ignoriert. Das Anwohnerkomitee hat dem Regierungsrat eine Zusammenarbeit betreffend Asyldurchgangszentrum angeboten. Dieser verzichtet darauf, man werde zu gegebener Zeit informieren, der gute Wille der Anwohner wird ignoriert (das entsprechende Schreiben befindet sich auf der Homepage des Anwohnerkomitees, www.asyl-wzh.ch).

Am 29. November will der Regierungsrat die Walzenhausener Bevölkerung nun wieder «informieren». Das Verhalten des Regierungsrates zeugt von wenig Demokratieverständnis. Es ist zu hoffen, dass auch er zur Vernunft kommt und auf Gemeinderat sowie Bevölkerung von Walzenhausen zugeht und endlich in einen echten Dialog eintritt.

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