NEUJAHRSKONZERT: Wechsel zwischen Klassik und Moderne

Die Kirche in Ebnat-Kappelwar am Sonntag gut gefüllt. Simon Lüthi trat zusammen mit Muotathaler Musikern auf. Das Konzert war ein voller Erfolg.

Drucken
Teilen

Susanne Graf, Mitglied der Kirchenvorsteherschaft Kivo, begrüsste die gut gelaunten Gäste, welche trotz Schneefall und grosser Kälte den Weg unter die Füsse genommen hatten. Sie meinte, dass verschiedene Gründe für den Besuch sprechen würden. Zum Beispiel die Freude über das begonnene Jahr, auch wenn noch nicht bekannt sei, wie dieses verlaufen würde. «Zuversicht ist angesagt.» Sie machte auch mit emotionalen Worten auf die Kollekte aufmerksam. «Diese wird für Flüchtlinge in der Südtürkei eingezogen, welche unter katastrophalen Verhältnissen leben müssten.» Und natürlich werde am Schluss der Apéro serviert, für einmal nicht draussen, sondern in der Kirche selber.

Ein Muotathaler vergisst nie seine Heimat

Das musikalische Programm der anwesenden Musikanten konnte alle Bedürfnisse befriedigen. So konnte der einheimische Simon Lüthi die mit ihm auf der Bühne stehenden Musikanten aus dem Muotathal begrüssen. Das Spektrum der Stücke wechselte zwischen klassischen Stücken, aber auch moderne Kompositionen kamen zum Zug. Während das Jutzen aus der Innerschweiz auch im Toggenburg gut aufgenommen wurde, konnte auch «Scharlachrot», ursprünglich von Patent Ochsner, das Publikum überzeugen. Einen Riesenapplaus konnte ein selten gespieltes Stück verzeichnen. Eine Muzette mazurka. Dabei kam die Fingerfertigkeit von Simon Lüthi voll zum Zug. Die Gäste aus der Innerschweiz bewiesen mit den gesungenen Werken, woher sie kamen. Denn so hiess es doch «Ein Muotathaler vergisst nie seine Heimat». Es war ein Konzert der Superlative, welches wohl wieder auf dem Programm stehen wird. Der Gästeaufmarsch hat den Organisatoren erneut Recht gegeben.

Stefan Füeg

redaktion@toggenburgmedien.ch

Aktuelle Nachrichten