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Neujahrskonzert Appenzeller Kantonalbank: Eine Reise durchs Weltall

Das diesjährige Neujahrskonzert der Appenzeller Kantonalbank bietet einen besonderen Höhepunkt: Es wird vom bisher einzigen Schweizer Astronauten Claude Nicollier mitgestaltet. In den Genuss des Konzerts kommen die Kundinnen und Kunden der Bank. Wie es zu dieser Show kam, erläutert der künstlerische Leiter Daniel Moos.
Valentina Thurnherr
Daniel Moos, künstlerischer Leiter des Neujahrskonzerts. (Bild: PD)

Daniel Moos, künstlerischer Leiter des Neujahrskonzerts. (Bild: PD)

Wie entstand die Idee zum Konzert «Schritte im Weltall», das in Herisau und Appenzell aufgeführt wird?

Da die Aufführung in diesem Jahr nicht in Kirchen stattfindet, dachte ich mir es ist Zeit für etwas Extravaganteres. Also schlug ich ein multimediales Programm zum 50-Jahr-Jubiläum der ersten Mondlandung vor. Im Zentrum soll der ehemalige Schweizer Astronaut Claude Nicollier stehen. Wir haben etwa eine Stunde eingeplant mit Musik von Händel über Beethoven, bis hin zu Filmmusik und Swing. Ich habe die Auswahl zum Thema Weltall zusammengestellt. Das «Weltraum Ensemble», bestehend aus 10 Solisten, wird die Stücke interpretieren.

Wie schwierig war es, Claude Nicollier dafür zu gewinnen?

Das war nicht sehr schwierig. Ich kenne Claude Nicollier schon länger persönlich. Als ich ihm meine Idee dann vorgestellt habe, war er begeistert davon. Für ihn ist das natürlich auch ein Novum, sonst hält er Konferenzen und Vorlesungen. Er hat sich aber sehr für die musikalische Komponente interessiert. Für uns ist es ein grosses Glück, dass wir es geschafft haben, ihn für drei Tage zu gewinnen. Er ist ein gefragter Experte auf dem Gebiet der Raumfahrt und hält Vorträge auf der ganzen Welt. Für unser Konzert fliegt er extra von den USA in die Schweiz.

Wie war die Zusammenarbeit mit ihm?

Grossartig. Er ist hochprofessionell. Es ist ein wahres Vergnügen, mit einem Physiker, Mathematiker und Pilot zu arbeiten, der so präzise ist wie er. Ich bin selbst so (lacht). Es ist wichtig, dass man sich auf die Leute verlassen kann. Aus menschlicher Sicht ist Claude Nicollier sehr am Boden geblieben, überhaupt nicht überheblich und er hat absolut keine Starallüren. Seine Karriere sagt schon alles über ihn – er ist eine sehr ruhige und weise Person.

Was erwartet die Besucher?

Wir haben sehr viele schöne Bilder von Claude Nicollier bekommen. Die gesamte Inszenierung, von der Idee bis zur Reihenfolge der Bilder und dem Ablauf des Programms, soll ein «Aha-Erlebnis» für die Leute sein.

Das heisst?

Zuerst ist es dunkel im Saal, man sieht das Weltall und die Musik beginnt. Dazu erscheinen Bilder vom Mond und erst nach dieser kurzen Einführung folgt die Begrüssung durch Claude Nicollier. Die Fotos habe ich passend zur Musik inszeniert. Das Programm ist eine durchgehende Show ohne Pause und mit nahtlosen Übergängen. Die Videos und Bilder werden auf einer Grossleinwand präsentiert mit einem hochauflösenden Projektor. Die beeindruckenden Fotos des Weltraums stammen nämlich allesamt vom Hubble-Weltraumteleskop, an dessen Entwicklung Nicollier massgeblich beteiligt war.

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