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NEUGESTALTUNG: So soll das neue Kirchberger Zentrum aussehen

Das Gebiet südlich des Gemeindehauses soll sich in den kommenden Jahren markant verändern. Pläne, wie es aussehen könnte, wurden der Bevölkerung am Donnerstag offengelegt.
Beat Lanzendorfer
Das Zentrum von Kirchberg, wie es sich heute präsentiert. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Das Zentrum von Kirchberg, wie es sich heute präsentiert. (Bild: Beat Lanzendorfer)

So soll das Kirchberger Zentrum umgestaltet werden.

So soll das Kirchberger Zentrum umgestaltet werden.

Das Kirchberger Zentrum besteht im Wesentlichen aus vier Teilbereichen, die sich an der Kirchen-Kreuzung treffen. Markantester Teilbereich ist jener im Südosten der Kreuzung mit Gemeindehaus, Clientis Bank Toggenburg, Volg und Landi. Mit dem Wegzug der Landi sowie den Neubauwünschen des Volg und der Clientis Bank Toggenburg (CBT) entsteht die Chance, das Zentrum neu zu gestalten, zu verdichten und attraktive Wohn- und Gewerberäume zu schaffen. Wie sich das Gebiet dereinst präsentieren soll, darüber wurde die Bevölkerung am Donnerstagabend im Saal des «Toggenburgerhofs» von Gemeindepräsident Roman Habrik, Architekt Thomas Schregenberger, Schregenberger GmbH Zürich, und Raumplaner Elio Pescatore, Strittmatter Partner AG St. Gallen, in Kenntnis gesetzt.

Erste Pläne einer Neugestaltung des Kirchberger Zentrums gehen auf das Jahr 2014 zurück. Die Verantwortlichen der Clientis Bank Toggenburg nahmen mit dem damaligen Gemeindepräsidenten Christoph Häne, mittlerweile im Ruhestand, Kontakt auf. Bekannt war, dass die Landi aus betrieblichen Gründen gedachte, aus dem Zentrum wegzuziehen. Die Bank plante einen Neubau, weil das jetzige Gebäude, erbaut 1968, nicht mehr dem heutigen Zeitgeist entspreche. Das Geldinstitut gedenkt, den Wechsel von der analogen in die digitale (Banken-)Welt auch visuell zu vollziehen. Im Übrigen sei es laut Ueli Weber, Verwaltungsratspräsident der CBT, eine einmalige Chance. «Adler und Löwe im Kirchberger Wappen stehen für Mut und Wille. Tugenden, die andere Gewerbebetriebe inspirieren sollen, sich im neuen Zen­trum anzusiedeln.»

Ueli Weber, Verwaltungsratspräsident CBT (Bild: Beat Lanzendorfer)

Ueli Weber, Verwaltungsratspräsident CBT (Bild: Beat Lanzendorfer)

Nach dem neuen, seit 1. Oktober 2017 geltenden Planungs- und Baugesetz, soll die künftige Überbauung nach einem Sondernutzungsplan (früher: Überbauungs- oder Gestaltungsplan) realisiert werden. Auf dem Weg zum Sondernutzungsplan des Gesamtgebietes wurde eine Test­planung mit drei ausgewählten, interdisziplinären Teams durchgeführt, dessen Ergebnisse die Bevölkerung im Herbst 2016 zu sehen bekam. Der anhand der Testplanungen erstellte Synthesebericht war Grundlage eines Masterplans, der durch den Kanton vorgeprüft und mittlerweile bereinigt ist. Der Sondernutzungsplan «Dorfzentrum Kirchberg Süd» ist Teil dieses Masterplans und die erste Etappe der dörflichen Entwicklung mit Zentrumsnutzung, Gestaltung eines Dorfplatzes sowie der Husen­strasse, der Umlegung der Harfenbergstrasse und dem Bau einer unterirdischen Parkgarage.

Es sollen vier- und fünf- stöckige Bauten entstehen

Roman Habrik, Gemeindepräsident (Bild: Beat Lanzendorfer)

Roman Habrik, Gemeindepräsident (Bild: Beat Lanzendorfer)

Entstehen sollen in mehreren Etappen sechs Häuser mit insgesamt 37 Wohnungen. Geplant ist, das Erdgeschoss der viergeschossigen Gebäude dem Gewerbe zugänglich zu machen. Im fünfstöckigen Bankgebäude befinden sich auch in den oberen Räumen Büros. Die vorgesehene Tiefgarage, Zufahrt über die umgelegte Harfenbergstrasse, verbindet alle sechs Häuser. Nach Aussage von Thomas Schregenberger sind die neuen Bauten dem Stil der alten Häuser der Umgebung angepasst. Sie werden gut ins Dorfbild eingefügt. Markant sei auch die Schaffung zweier Plätze als öffentlicher Raum. Insgesamt sollen 16 Parkplätze zur Verfügung stehen, die auf dem Hauptplatz vor dem Bankgebäude vorgesehen sind.

Der Durchgangsverkehr zwischen Gemeindehaus und Volg, wie er heute schon möglich ist, wird beibehalten. Allerdings wird betont, dass mit verkehrsberuhigenden Massnahmen das Verkehrsaufkommen möglichst klein gehalten werden soll.

Zeithorizont ist schwierig festzulegen

Betreffend Zeithorizont «Neugestaltung Dorfzentrum Kirchberg» ist entscheidend, wie schnell die Landi den Umzug ins Bazenheider Industriegebiet vollziehen kann. Nach Aussage von Sepp Brändle, Präsident der Genossenschaft Landi Kirchberg, plant die Landi den Umzug im Jahre 2019, «wenn alles planmässig verläuft».

Abschliessend erklärte Thomas Schregenberger: «Die heute präsentierten Pläne sind kein definitives Projekt, es ist lediglich ein Vorschlag, wie es aus unserer Sicht die beste Lösung darstellt.»

So könnte sich das Zentrum dereinst darstellen. (Bild: Visualisierung: Gemeinde Kirchberg)

So könnte sich das Zentrum dereinst darstellen. (Bild: Visualisierung: Gemeinde Kirchberg)

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