Neues Werkgebäude im Almendsberg

WALZENHAUSEN. Die Gemeinde Walzenhausen will ein neues Werkgebäude für Elektra und Bauamt bauen. Die Elektra ist jetzt an fünf Standorten. Drei Architekten werden zu Projekteingaben eingeladen.

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Im Almendsberg (Planungsgebiet) soll ein Werkhof gebaut werden. (Bild: pd)

Im Almendsberg (Planungsgebiet) soll ein Werkhof gebaut werden. (Bild: pd)

Die Gemeinde hat 2008 einen Teil des Areals und das Werkgebäude der Firma Wespe, ehemals Firma Willi Niederer, Almendsberg, gekauft und als Werkhof für das Gemeinde-Bauamt gerichtet. Jetzt kaufte sie das Rest-Areal, die Parzelle 1485, wie die Gemeindekanzlei mitteilt. Der gemeindeeigene Elektra-Betrieb, der heute auf fünf bei der Gemeinde eingemietete Standorte verteilt ist, brauche «dringend eine neue Lösung». Da die Elektra verschiedene Aufgaben für die Wasserversorgung wahrnehme, dränge sich die Prüfung eines Neubaus auf dem Areal Almendsberg auf.

«Optimale Anordnung»

Gemäss dieser Mitteilung beauftragt die Gemeinde Walzenhausen aufgrund einer öffentlich ausgeschriebenen Präqualifikation drei Architekturbüros mit einem anonymen Studienauftrag (selektives Verfahren). Das Verfahren unterstehe den Regeln des öffentlichen Beschaffungswesens. Die Planungsaufgabe umfasst die Erstellung respektive Erweiterung des bestehenden Garagengebäudes in ein Werkhofgebäude mit den nötigen Nutzflächen für die Elektra Walzenhausen und das Bauamt der Gemeinde Walzenhausen.

Im Neubau soll «eine optimale Anordnung/Ablauf vom Empfang bis zu den Büros sowie eine optimale Konzeption der Werkstätten vorgeschlagen werden».

In der Studie müsse die Möglichkeit einer Restflächen-Nutzung (Wohnen/Arbeiten) mit baurechtlich möglichen Volumen aufgezeigt werden, heisst es weiter. Dabei sei grosser Wert auf die Quartierentwicklung und die gute Anordnung der Bauten zu legen sowie der Immissionsbelastung für die verschiedenen Nutzer gerecht zu werden.

Der nicht für die Werknutzung gebrauchte Landanteil soll möglichst gut abgetrennt und verkauft werden können.

Hochbauamt beteiligt

Am Studienauftrag können Planende mit Erfahrung im Fachbereich Architektur und Bauleitung teilnehmen. Es bleibe ihnen freigestellt, Berater für die Bearbeitung des Studienauftrages beizuziehen.

Die Auftraggeberin sei «nicht verpflichtet, diesen Planungspartnern einen weiteren Auftrag anzubieten». Die Präqualifikation und der Studienauftrag würden durch das kantonale Hochbauamt begleitet, heisst es abschliessend. (gk)

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