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Neues Pistenfahrzeug für den Skilift Oberegg

Die Generalversammlung der Skilift Oberegg-St. Anton AG stiess auf reges Interesse bei den Aktionären. Dies stand unter anderem im Zusammenhang mit der Neuanschaffung eines Pistenfahrzeuges.

An der Generalversammlung der Skilift Oberegg-St. Anton AG im Restaurant Ochsen nahmen kürzlich 47 Aktionäre teil. Das Interesse galt vor allem der letztjährig angekündeten Neuanschaffung eines Pistenfahrzeuges. Verwaltungsratspräsident Pius Federer schilderte den Weg bis zum Fund eines gebrauchten, jedoch total revidierten Pisten-Bullys 200. Die Maschine erfülle alle Ansprüche des Oberegger Skigebietes, aber bringe nicht unnötige Zusatzaufbauten mit sich, welche das Gewicht erhöhen würden. «Ein Glücksfall», so nannte er es.

Bei der Suche nach Sponsoren und Gönnern, um die Investition von rund 70000 Franken möglichst zu decken, stiess der Skilift Oberegg gemäss Medienmitteilung auf überwältigende Unterstützung. Nebst den fünf Hauptsponsoren Appenzeller Kantonalbank, Mobiliar-Versicherung Appenzell, Luftseilbahn Wasserauen-Ebenalp AG, Locher Brauerei AG und der Familie Knuser haben sich über ein Dutzend Co-Sponsoren und unzählige Gönner beteiligt. «Dies ist nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass wir erst vor kurzem eine grosse Investition getätigt haben mit dem Annexbau, in welchem nun die Skilift-Beiz geführt wird», betonte Pius Federer. Darauf folgte der Hinweis auf das Einweihungsfest für das neue Pistenfahrzeug, welches am Folgetag stattfand.

Die vergangene Skiliftsaison an den Hängen des St. Antons begann ungewohnt früh, am 9. Dezember 2017. Insgesamt konnten 12 Betriebstage verbucht werden. Der Besucherandrang an den schönsten Tagen sei erfreulich gewesen, jedoch entstanden nie lange Wartezeiten zur Beförderung. Es konnten wiederum ein Schüler-Skirennen, verschiedene Aprésski-Partys und ein Jodler-Brunch am Skilift und in der Skilift-Beiz durchgeführt werden. Pius Federer verdankte die Unterstützung der verschiedenen Dorfvereine, die jeweils für diese Anlässe verantwortlich sind.

Vorfälle in Trogen als Lehre

Da der Skilift nicht auf «eigenem Boden» steht, beschäftigte sich der Verwaltungsrat mit diversen Grundbuchauszügen. Die Auswertung steht noch aus. «Wir möchten Klarheit haben über die Eigentumsverhältnisse der vom Skilift genutzten Böden. Der Fall Skilift Trogen soll uns eine Lehre sein», erklärte Federer.

Auch für die Saison 2017/18 konnte die AG wieder mit der Unterstützung des Bezirks und der Schulgemeinde von 15000 Franken rechnen. Die Beiträge sowie weitere 6300 Franken aus den Bügel-Patenschaften bezeichnete Federer als unverzichtbar für die Weiterführung des Skilifts. Jedes Jahr müssen diverse Investitionen an der Liftanlage getätigt werden, um alle Bewilligungen weiterhin zu erhalten. Der Sicherheit wird viel Beachtung geschenkt. So wurden einige Erdbewegungen gemacht, um das Tracé zu verbreitern. «Das tolle Resultat kann am ersten Betriebstag dieser Saison selbst erlebt werden», sagte Federer. Durch Billet-Einnahmen wurden in der vergangenen Skisaion 17700 Franken erwirtschaftet. Mit dem Gewinn von 694 Franken dürfe man zufrieden sein, und hoffe nun auf einen schneereichen Winter. (pd)

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