Neuer Vorstand für Curaviva

An der Hauptversammlung der Curaviva wurden zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt – beide einstimmig. Auch sonst verlief die Versammlung im Herisauer Harmoniesaal harmonisch.

Julia Nehmiz
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Einstimmig gewählt – Yvonne Blättler ist neu im Curaviva-Vorstand. (Bild: miz)

Einstimmig gewählt – Yvonne Blättler ist neu im Curaviva-Vorstand. (Bild: miz)

HERISAU. Paul Signer erwies sich als gutgelaunter Gastgeber. Der Herisauer Gemeindepräsident liess extra seine Kaderleute warten, um bei der Hauptversammlung der Curaviva am Donnerstagmorgen seine Grussworte persönlich zu überbringen. Doch einen kleinen Seitenhieb konnte er sich nicht verkneifen. Signer wünschte, die Versammlung im Herisauer Harmoniesaal möge harmonischer verlaufen als die Pflegefinanzierung. Wenn er die Zahlen für Herisau von Januar und Februar hochrechne auf das gesamte Jahr, dann stiegen die Kosten der Pflegefinanzierung von 1,5 Millionen auf 2,6 Millionen Franken – vorausgesetzt, alle Patienten blieben gleich eingestuft. Doch man erwarte den Bericht im April unaufgeregt und werde noch nicht nervös.

Wichtiges Engagement

Signer hob die Arbeit der Pflegeheime hervor, sie seien «wichtige Ausbildungsstätten». Er lobte das Engagement, das Heime für Ausbildungsplätze und Wiedereinsteigerinnen zeigten. Bei seinen vielen Besuchen in verschiedenen Pflegeheimen sei er überall freundlichem, motiviertem, aufgestelltem Personal begegnet.

Einstimmige Wahl

Curaviva-Präsident Ilir Selmanaj bedauerte, dass man die vergangenen zwei Jahre hauptsächlich über Geld und Leistungen sprechen musste, denn «unser Kerngeschäft sind Betreuung und Pflege». Er hoffe, in Zukunft weniger um Geld kämpfen zu müssen.

Er verabschiedete die beiden Vorstandsmitglieder Jeanette Vautier und Kurt Bischof und stellte zwei neue Kandidatinnen vor. Yvonne Blättler, Heimleiterin Haus Lindenhügel, Teufen, und seit mehreren Jahren im Vorstand des Spitex-Kantonalverbands Appenzell Ausserrhoden, wurde einstimmig gewählt. Ebenso Kathrin Hörler, Ausbildungsverantwortliche Stiftung Waldheim, Rehetobel.

Der Revisor bestätigte die Jahresrechnung 2012. Der Gewinn betrug rund 8400 Franken, das Eigenkapital liegt nun bei rund 50 200 Franken.

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