Neuer Defibrillator beim Feuerwehrdepot

Bei plötzlichem Herzstillstand kann nur die rasche Abgabe von Stromstössen (Defibrillation) kombiniert mit umgehender Herzmassage das Leben des Opfers vor plötzlichem Herztod retten.

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Der Spielplatz wurde saniert und steht zur Verfügung. (Bild: pd)

Der Spielplatz wurde saniert und steht zur Verfügung. (Bild: pd)

Bei plötzlichem Herzstillstand kann nur die rasche Abgabe von Stromstössen (Defibrillation) kombiniert mit umgehender Herzmassage das Leben des Opfers vor plötzlichem Herztod retten. Seit einigen Jahren werden Defibrillatoren in Form von automatisierten externen Defibrillatoren auch zunehmend in öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen und anderen Orten für eine Anwendung durch medizinische Laien bereitgestellt. Die Feuerwehr Wattwil-Lichtensteig hat neu einen öffentlich zugänglichen Defibrillator beim Haupteingang des Feuerwehrdepots im Flooz installiert. In Wattwil sind bereits an einigen Orten wie zum Beispiel im Gemeindehaus, Coop etc. Defibrillatoren installiert bzw. zugänglich.

Erneuerung des Spielplatzes

Vor einigen Jahren wurde der Unterhalt des Spielplatzes auf dem Areal des Bahnhofs Lichtensteig (Politische Gemeinde Wattwil) durch die Politische Gemeinde Wattwil vom Einwohnerverein Flooz übernommen. Aufgrund der alljährlichen Kontrolle der Spielanlage musste festgestellt werden, dass diverse Sicherheitsmängel bestehen. Der Spielplatz wurde saniert und steht nun wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Genehmigung Baureglement

Seit dem 1. Januar 2013 sind die beiden Gemeinden Wattwil und Krinau vereinigt. Im Vereinigungsbeschluss ist festgehalten, dass Reglemente und Vereinbarungen der Politischen Gemeinden Wattwil und Krinau während längstens drei Jahren seit Entstehung der neuen politischen Gemeinde Wattwil angewendet werden. Dies hat zur Folge, dass die Vereinbarungen und Reglemente der bisherigen Gemeinden innert dieser drei Jahre aufgehoben respektive neu erlassen werden müssen. Diese Regelung betrifft auch das Baureglement. Das neue kantonale Baugesetz wird voraussichtlich nicht vor 2017 in Kraft treten. Ein neues Baugesetz bedingt die grundlegende Anpassung der Baureglemente auf Gemeindeebene. Die Aufschiebung der Zusammenführung der Baureglemente von Wattwil und Krinau bis zum Erlass eines neuen kantonalen Baugesetzes wäre nicht zweckmässig. Mit der Zusammenführung der beiden Gesetzeserlasse wird das Baureglement von Krinau aufgehoben bzw. in das Baureglement von Wattwil integriert. Das Baureglement lag während 30 Tagen vom 16. Februar bis 17. März im Foyer des Gemeindehauses Wattwil zur Einsichtnahme öffentlich auf. Innerhalb der öffentlichen Auflagefrist sind keine Einsprachen eingegangen. Vom 30. März bis 8. Mai wurde das Baureglement Wattwil dem fakultativen Referendum unterstellt. Ein Referendumsbegehren kam nicht zustande. Mit Verfügung vom 29. Juli wurde das Baureglement der Gemeinde Wattwil durch das kantonale Baudepartement genehmigt.

Änderung Schutzverordnung

Die geschützte Hecke auf dem Grundstück Nr. 575W im Gebiet Flooz muss infolge des Neubaus der Heizzentrale für den Wärmeverbund Wattwil der Thurwerke AG entfernt werden. Als Realersatz ist im Zuge des Neubauprojektes eine entsprechende Hecke nördlich des Bauvorhabens vorgesehen. Die Hecke soll im selben Umfang gepflanzt und mit verschiedenen, einheimischen Gehölzarten möglichst vielfältig angelegt werden. Die Änderung der Schutzverordnung (Gebiet Flooz) liegt vom 17. August bis 15. September im Foyer des Gemeindehauses Wattwil öffentlich auf.

Chueholz-, Stutz- und Eggbach

Mit den Bauarbeiten «Sanierung Chueholz-, Stutz- und Eggbach (Wisbach 3. Etappe)» wurde am 3. August begonnen. Die Arbeiten werden durch die Pozzi AG, Wattwil, ausgeführt. Voraussichtlich können die Bauarbeiten Mitte 2016 abgeschlossen werden. Die Eggstrasse ist während der Bauzeit mit einem Fahrverbot belegt. Der Zubringerdienst ist gestattet. Die Neuwisstrasse kann in der Bauphase nicht genutzt werden. Im Zusammenhang mit der Sanierung der Bäche hat der Gemeinderat der Ökoberatung GmbH, Ebnat- Kappel, den Auftrag für eine ökologische Baubegleitung der Bepflanzung mit einem Kostendach von 11 000 Franken erteilt.

Genehmigung Teilrevision II

Im Zusammenhang mit den Vereinigungen der Zweckverbandsgemeinden Bütschwil und Ganterschwil sowie Wattwil und Krinau musste nachträglich die Vereinbarung des Zweckverbandes Regionales Seniorenzentrum Solino, Bütschwil, aus dem Jahre 2003 mit der Teilrevision 2005 (Namensänderung) entsprechend revidiert bzw. aktualisiert werden. Aufgrund der Gemeindevereinigung mit Krinau erhöhte sich die Beteiligungsquote von Wattwil von sechs Prozent auf acht Prozent und die Delegation im Zweckverband auf drei Personen. Mit der Teilrevision wird die Delegation von drei wieder auf zwei Personen reduziert. Aufgrund der höheren Beteiligungsquote von elf Prozent wird die Delegation der ehemaligen Gemeinde Krinau der Gemeinde Lütisburg zugesprochen, welche nun neu mit drei Delegierten vertreten ist. An der Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Regionales Seniorenzentrum Solino vom 26. März haben die Delegierten der sechs Zweckverbandsgemeinden Bütschwil-Ganterschwil, Mosnang, Lichtensteig, Lütisburg, Oberhelfenschwil und Wattwil der Teilrevision der Zweckverbandsvereinbarung mit den notwendigen Anpassungen zugestimmt. Der Gemeinderat genehmigte die vorliegende Teilrevision der Zweckverbandsvereinbarung anlässlich der letzten Sitzung. Die Teilrevision unterliegt dem fakultativen Referendum.

Netzgebietszuteilung

Die Beleuchtungskorporation Schmidberg hat sich an der Hauptversammlung vom 20. März 2015 rückwirkend auf den 1. Januar 2015 aufgelöst. Das komplette Netzgebiet der ehemaligen Beleuchtungskorporation Schmidberg wurde vollständig durch die Thurwerke AG übernommen. Die Netzgebietszuteilung ist auf Antrag der Gemeinde an das zuständige Baudepartement änderbar. Mit Gemeinderatsbeschluss vom 2. Juni 2015 beantragte die Politische Gemeinde Wattwil beim Baudepartement, der Übertragung des Netzgebiets der ehemaligen Beleuchtungskorporation Schmidberg an die Thurwerke AG zuzustimmen. Mit Verfügung vom 5. August genehmigte das Baudepartement des Kantons St. Gallen die Zuteilung des Netzgebietes der ehemaligen Beleuchtungskorporation Schmidberg an das Versorgungsgebiet der Thurwerke AG. Die Genehmigung erfolgte rückwirkend auf den 1. Januar. (gem)