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Neuer Anlauf für die Sanierung der Schwellbrunner Mehrzweckanlage

Nach einer Redimensionierung des Projekts aus finanziellen Gründen soll 2020 die Mehrzweckanlage Sommertal saniert werden. Nächsten Sommer kann das Volk über das Vorprojekt abstimmen.
PD/Miranda Diggelmann
Die Mehrzweckanlage Sommertal in Schwellbrunn soll 2020 mit einem Kostendach von 5,4 Millionen Franken erneuert werden. (Bild: PD)

Die Mehrzweckanlage Sommertal in Schwellbrunn soll 2020 mit einem Kostendach von 5,4 Millionen Franken erneuert werden. (Bild: PD)

Die bereits seit 1982 in Betrieb stehende Mehrzweckanlage Sommertal in Schwellbrunn muss saniert werden. «Die Anlage ist in die Jahre gekommen», sagt Markus Schmidli, Gemeinderat und Präsident der Baukommission. Erste Planungsarbeiten wurden deshalb bereits in den Jahren 2011 bis 2013 angegangen. 2014 hat der Gemeinderat festgestellt, dass zum damaligen Zeitpunkt eine Sanierung finanziell nicht gestemmt werden kann. Im gleichen Jahr hat die Voranschlagsversammlung auf Antrag des Gemeinderates einer Steuererhöhung um 0,2 Einheiten zur Vorfinanzierung der Sanierung zugestimmt. Der Gemeinderat kommunizierte die Absicht, die daraus resultierenden Ertragsüberschüsse für die Sanierung einzusetzen.

«Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass wir jetzt mit einem angepassten Sanierungsprojekt starten können.»

Markus Schmidli ist Gemeinderat und Präsident der Baukommission.

Markus Schmidli ist Gemeinderat und Präsident der Baukommission.

Der Gemeinderat hat daher die Gesamtsanierung auf 2020 verschoben. Mit den guten Abschlüssen der Jahresrechnungen in den vergangenen drei Jahren konnten die Einlagen in die Vorfinanzierung der Mehrzweckanlage wie geplant vorgenommen werden. Da sich die finanzielle Lage wie beabsichtigt entwickelt hat, hat der Gemeinderat 2017 beschlossen, die Sanierung wieder aufzunehmen. Dazu hat er eine Baukommission Mehrzweckanlage eingesetzt.

Planung und bisherige Arbeiten

Die Baukommission Mehrzweckanlage und der Gemeinderat haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Finanzierung und dem Vorgehen befasst. Die Herausforderungen bestanden darin, einerseits die weiterhin engen finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde zu berücksichtigen und andererseits beschaffungsrechtliche Vorgaben einzuhalten. Aufgrund dieser Ausgangslage hat der Gemeinderat für die Sanierung ein Kostendach von 5,4 Millionen Franken festgelegt und ein Planungsbüro für die weiteren Arbeiten beigezogen. Zunächst war vorgesehen, ein Projektwettbewerb auszuschreiben. Für dessen Durchführung sprach insbesondere, dass den Architekturbüros möglichst grosse Freiheit für ihre Eingaben hätte eingeräumt werden können. An der ersten Sitzung des Preisgerichts zeigte sich, dass sich die Vorstellungen bezüglich des Raumprogramms mit 5,4 Millionen Franken in keiner Art und Weise realisieren lassen. Das Ausschreiben eines Projektwettbewerbes hätte eine unlösbare Aufgabe für die Architekturbüros dargestellt. Die Planungsgrundlagen wurden daher überarbeitet.

Trotz Redimensionierung des Raumprogramms wurden die Hauptanforderungen an die Sanierung beibehalten. «Die Sanierung beinhaltet weiterhin das Einrichten einer Normsporthalle mit Bühne, einen zusätzlichen Mehrzwecksaal, die Erneuerung der zu kleinen und alten sanitären Anlagen und die Trennung von Zivil- und Militärbereich», so Markus Schmidli.

Der Gemeinderat sah sich gezwungen, die Ausschreibung mittels eines Planerwahlverfahrens durchzuführen, das bereits begonnen hat. «Das Planerwahlverfahren läuft noch bis Ende Jahr. Wir hoffen, es bis dann abschliessen und mit dem Vorprojekt starten zu können», sagt Schmidli. Nachdem der Architekt für die Sanierung ausgewählt wurde, geht es darum, zusammen mit diesem das Vorprojekt auszuarbeiten, sodass jenes im Sommer 2019 dem Stimmvolk zur Abstimmung gebracht werden kann.

Anschliessend erfolgen die Baueingabe und die Arbeitsvergaben, damit im Frühling 2020 mit der Sanierung begonnen werden kann. Während der Bauzeit von einem bis eineinhalb Jahren wird die Mehrzweckanlage Sommertal geschlossen werden müssen. «Leider konnte während dieser Zeit kein Ersatz gefunden werden. Die betroffenen Nutzer der Mehrzweckanlage wurden jedoch alle informiert», sagt Schmidli. Der Gemeinderat hat bereits eine Projektorganisation für die Sanierung festgelegt. Diese stellt den Einbezug der MZA-Nutzer während der Erarbeitung des Vorprojekts und der Realisierung sicher. (pd/mid)

Hinweis

Am Dienstag, 21. August, um 20 Uhr, findet im Restaurant Harmonie in Schwellbrunn eine öffentliche Orientierungsversammlung statt.

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