Neue Weihnachtsbeleuchtung

Soll die bisherige Weihnachtsbeleuchtung von Heiden aufgerüstet oder soll eine neue Beleuchtung angeschafft werden? Eine Diskussion ist im Gang.

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Die Diskussion über die Weihnachtsbeleuchtung von Heiden ist lanciert. (Bild: pd)

Die Diskussion über die Weihnachtsbeleuchtung von Heiden ist lanciert. (Bild: pd)

HEIDEN. Vor vielen Jahren hat der Handwerker- und Gewerbeverband die Weihnachtsbeleuchtung von Heiden angeschafft. Die in die Jahre gekommenen Sterne benötigen jedoch immer mehr Reparaturen, so dass sich die Frage eines Ersatzes stellt, wie der Gemeinderat mitteilt.

Künftig Gemeindeaufgabe

Der Gemeinderat folgte dem Antrag des Handwerker- und Gewerbevereins und entschied, die Angelegenheit der Weihnachtsbeleuchtung künftig als Gemeindeaufgabe zu definieren. Da jedoch die Beleuchtung zum Weihnachtsgeschäft gehört, soll der Handwerker- und Gewerbeverband nicht ganz aus der Verantwortung genommen werden. Der Auf- und Abbau sowie der Unterhalt wurden seit jeher vom lokalen Gewerbe und vom Handwerker- und Gewerbeverein finanziert.

Weiterbearbeitung in Auftrag

Die Kommission Standort und Kulturförderung hat sich mit dem Thema befasst und beschlossen, einen Studienauftrag auszuschreiben. Drei Lichtplaner wurden um einen Vorschlag angefragt; sie erhalten je eine pauschale Entschädigung von 2000 Franken. Ein vom Gemeinderat gewähltes Beurteilungsgremium hat die Vorschläge unter die Lupe genommen. Einsitz im Gremium hatten Ueli Rohner, Kurt Sonderegger, Thomas Brosch, Gerhard Rohner, Christoph Mettler, Ueli Sonderegger sowie Denkmalpfleger Fredi Altherr. Die Jury kürte das Projekt «Stern von Heiden» einstimmig zum Sieger und beauftragte die Verfasser, Vogt Partner aus Winterthur, mit der Weiterbearbeitung. Die Idee der Aufrüstung der jetzigen Sterne ist aber noch nicht vom Tisch, Vogt Partner sollen als Option prüfen, ob sich die aktuellen Sterne mit LED-Leuchten aufrüsten lassen. Die Verfasser des Siegerprojekts schlagen vor, das Sternenmotiv beizubehalten, jedoch soll es neu dreidimensional sein. Vogt Partner sollen zudem prüfen, ob die Sterne auch schlichter ausfallen könnten. Die Idee, den Christbaum auf dem Kirchplatz stärker hervorzuheben, fand Anklang bei der Jury. Zudem könnte der Kirchturm mittels Gobo-Projektion ganzjährig mit verschiedenen Motiven beleuchtet werden. Vogt Partner werden nun mit der Weiterbearbeitung beauftragt. Danach können die politischen Diskussionen geführt werden. (gk)

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