Neue Stiftungsräte gewählt

GÄHWIL. Mit Edi Schnellmann ist erstmals ein Laie als Präsident der Wallfahrtsstiftung St. Iddaburg gewählt worden. Ende Juli wird Wallfahrtspriester Joseph B. Heule verabschiedet, Mitte August Pater Walter Strassmann als Nachfolger begrüsst.

Beatrice Bollhalder
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Der aktuelle Stiftungsrat mit dem Wallfahrtspriester: (von links) Uwe Hubmann, Brigitte Breitenmoser-Fust, Josef Stillhart, Joseph B. Heule, Ernst Schellenberg, Edi Schnellmann und Fritz Blöchliger. (Bild: Beatrice Bollhalder)

Der aktuelle Stiftungsrat mit dem Wallfahrtspriester: (von links) Uwe Hubmann, Brigitte Breitenmoser-Fust, Josef Stillhart, Joseph B. Heule, Ernst Schellenberg, Edi Schnellmann und Fritz Blöchliger. (Bild: Beatrice Bollhalder)

Die Iddaburg ist nicht nur ein Wallfahrts-, sondern auch ein beliebter Ausflugsort. Ob nun mit Auto, Töff, Bike oder gar zu Fuss der Weg auf die Sonnenterrasse bewältigt wird, die Aussicht entschädigt jeden Besucher. Bei klarem Wetter kann vom auf knapp 1000 Meter über Meer gelegenen Platz aus eine einzigartige Aussicht auf den Bodensee, aber auch auf die Churfirsten genossen werden.

Beliebter Ort für Trauungen

Pfarrer Wäspi aus Mühlrüti trat 1861 als Initiant für St. Iddaburg auf. Die idyllisch gelegene Grotte – sie wurde 1888 eingeweiht – lockt auch heute noch Leute aus der nahen und weiteren Umgebung zu einer stillen Einkehr. Hier können die Anliegen vertrauensvoll in die Hände Gottes gelegt werden. Es lohnt sich aber auch, etwas Zeit in einen Besuch der Wallfahrtskirche, die 1934 eingeweiht worden ist, zu investieren. Die Iddaburg ist seit Jahrzehnten ein beliebter Ort, um dort den Bund der Ehe zu schliessen oder ein Kind zu taufen. Seit 2009 findet auf der Anhöhe aber auch jedes Jahr eine Töffsegnung durch den Wallfahrtspriester statt. Im vergangenen Jahr wurde das 150-Jahr- Jubiläum gefeiert.

Pfarrer Heule wird verabschiedet

Seit vielen Jahren ist Joseph Bernhard Heule auf der Iddaburg als Wallfahrtspriester im Amt. Am 25. und 26. Juli wird er feierlich verabschiedet. Drei Wochen später, also am 15. und 16. August findet dann die Einsetzung von Pater Walter Strassmann, einem gebürtigen Mosnanger, als Wallfahrtspriester statt. Der ehemalige Stadtpfarrer von Wil, Meinrad Gemperli, stand der Wallfahrtsstiftung während mehr als zwanzig Jahren als verdienstvoller Präsident vor. Unter seiner Leitung konnten zahlreiche bauliche Aufgaben erfüllt werden. Luzia Holenstein, Bruwald, diente dem Stiftungsrat ebenfalls über zwanzig Jahre mit unermüdlichem Einsatz. Auch nach ihrem Rücktritt als Stiftungsrätin bleibt sie der Iddaburg als Mesmerin weiterhin erhalten. Die Wallfahrtsstiftung St. Iddaburg ist keiner Kirchgemeinde unterstellt, sondern direkt dem Bistum St. Gallen. Aus diesem Grund wurden die neuen Mitglieder des Stiftungsrates im Einvernehmen mit dem bischöflichen Ordinariat gewählt.

Edi Schnellmann ist Präsident

Zum ersten Mal steht mit dem Mosnanger Edi Schnellmann nun ein Nicht-Priester dem Stiftungsrat als Präsident vor. Als Kassier waltet Josef Stillhart aus Niederbüren. Für das Archiv ist Aktuar Ernst Schellenberg aus Mosnang zuständig. Die personellen Belange liegen in den Händen von Brigitte Breitenmoser-Fust aus Gähwil, die neu in den Stiftungsrat gewählt worden ist. Die Kirche, das Pfarrhaus und das Gasthaus gehören zum Ressort Liegenschaften, das vom ebenfalls neu gewählten Gähwiler Uwe Hubmann betreut wird. Dem Bazenheider Fritz Blöchliger ist das Ressort Gastwirtschaft/Drucksachen unterstellt. In der Gastwirtschaft ist vor kurzem ein Wechsel vollzogen worden. Die neuen Gastgeber heissen Gerhard Butz und Belinda Winteler. Sie bedienen die Gäste in Restaurant und Gartenwirtschaft von Dienstag bis Samstag von 10 bis 22 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 21 Uhr. Montags ist das Restaurant geschlossen.

www.st-iddaburg.ch