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Neue Spitex-Präsidentin gewählt

Monika Baumberger präsidiert künftig den Verein Spitex Appenzellerland. Sie wurde an der Mitgliederversammlung zur Nachfolgerin von Sandra Nater bestimmt. Eine Herausforderung sieht die 54-Jährige in der Finanzierung des Angebotes.
Jesko Calderara
Die neue Spitex-Präsidentin Monika Baumberger hat einst eine Lehre als Medizinal-Kauffrau gemacht. (Bild: cal)

Die neue Spitex-Präsidentin Monika Baumberger hat einst eine Lehre als Medizinal-Kauffrau gemacht. (Bild: cal)

HERISAU. Der Verein Spitex Appenzellerland hat eine neue Präsidentin. An der Hauptversammlung am Mittwochabend im Casino Herisau wählten die 108 anwesenden Mitglieder Monika Baumberger zur Nachfolgerin von Sandra Nater. Die Herisauer Gemeinderätin hat nach zweieinhalb Jahren an der Spitze ihren Rücktritt eingereicht. «Ich freue mich, eine so sinnvolle Organisation wie die Spitex weiterentwickeln zu können», sagt Baumberger. Wie hilfreich deren Arbeit sei, habe sie bei der Pflege ihrer betagten Eltern gesehen. Mit der Gesundheitsbranche, in der die Spitex tätig ist, kam die gebürtige Gossauerin bereits als junge Frau in Kontakt. Bei der im Medizinalmarkt tätigen Hausmann AG absolvierte die heute 54-Jährige, die mit ihrer Familie seit über 20 Jahren in Herisau wohnt, einst eine Lehre als Medizinal-Kauffrau.

Zeitaufwendiges Amt

Monika Baumberger macht im Gespräch einen unkomplizierten und engagierten Eindruck. Und doch hat sie sich erst nach reiflicher Überlegung zur Kandidatur für das Spitex-Präsidium entschlossen. In dieser Haltung spiegelt sich der Respekt vor der neuen Aufgabe. Spitex Appenzellerland, die 2011 aus dem Zusammenschluss mehrerer lokaler Vereine entstand, ist unterdessen zu einem Betrieb mit knapp hundert vorwiegend weiblichen Mitarbeitenden und einem Budget von gegen die fünf Millionen Franken gewachsen. Baumberger rechnet mit einem halben bis einem Tag, den sie wöchentlich für die neue Tätigkeit aufwenden muss. Dabei könne sie auf kompetente Leute im Vorstand und der Geschäftsleitung zählen. «Das war ein wesentlicher Grund für meine Zusage.»

Als grosse Herausforderung für die Spitex nennt Baumberger die künftige finanzielle Sicherstellung des Angebots. «Weil sich der Kanton zurückgezogen hat und die Krankenkassentarife seit 2011 nicht mehr angehoben wurden, müssen die Gemeinden immer mehr zahlen.» Für solche Verhandlungen können gewisse persönliche Eigenschaften von Vorteil sein. Sie handle pragmatisch und könne gut mit Menschen umgehen, sagt die neue Spitex-Präsidentin über sich. Nicht zuletzt deshalb verliess sie seinerzeit die kaufmännische Branche und gibt heute privat Englischunterricht. Zudem erteilt sie den ausländischen Mitarbeitenden des Spitalverbunds Appenzell Ausserrhoden regelmässig Deutschlektionen.

Vielfältiges Engagement

Ihrem Naturell entsprechend hat sich Monika Baumberger bereits in der Vergangenheit immer wieder in unterschiedlicher Form für die Allgemeinheit eingesetzt. Das neue Amt reiht sich ein in eine beachtliche Liste ehrenamtlicher Tätigkeiten. So arbeitete Baumberger zehn Jahre in der Bürgerrechtskommission mit, gehörte einst dem Vorstand des Quartiervereins Egg an, führte Gäste durch das Appenzeller Volkskundemuseum und organisierte über 14 Jahre den Mittagstisch für Seniorinnen sowie Senioren in Herisau. Aktuell sitzt sie noch für die FDP im Einwohnerrat.

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