Neue Spieler für den SC Herisau

Der Erstligist beendet seine Transfertätigkeiten: Als letzte Neuzugänge meldet er Torhüter Sergio Marti von Weinfelden und Stürmer Yves Breitenmoser von Uzwil.

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Eishockey. Mit Sergio Marti verpflichtet der SC Herisau eine neue Nummer 1. Er ersetzt Yves Hermann, dessen Vertrag im gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde. Der Innerschweizer wird sich auf seine berufliche Zukunft konzentrieren. Sein Nachfolger Marti kommt vom SC Weinfelden. Der 20-Jährige gilt als talentiert: So war er zusätzlich zu seinem Engagement beim Erstligisten zweiter Goalie beim NLB-Club Thurgau und kam dort einmal zum Einsatz. «Mit Marti haben wir einen Torhüter verpflichtet, der uns die nötige Sicherheit geben wird», sagt Christian Herzog, neuer Sportchef bei den Appenzellern. Der SCH wird somit mit dem Goalieduo Sergio Marti/Sandro Speck in die Meisterschaft starten. Speck, das Herisauer Eigengewächs, debütierte bereits letzte Saison in der 1. Mannschaft.

Robuster Stürmer

Der SC Herisau hat im weiteren Stürmer Yves Breitenmoser verpflichtet. Er stösst von Ligakonkurrent Uzwil zu den Ausserrhodern. Der 21jJährige Uzwiler ist ein robuster, mannschaftsdienlicher Spieler, der auch für das eine oder andere Tor gut ist. In der letzten Saison kam er auf 15 Scorerpunkte.

Mit den Verpflichtungen von Breitenmoser und Marti hat der SC Herisau die Transfertätigkeiten bereits Anfang April abgeschlossen. Gemäss Sportchef Christian Herzog war dies auch das Ziel der Vereinsleitung: «Unsere Absicht war, so schnell wie möglich, das Kader für die Saison 2011/2012 zusammenzuhaben.» Gekommen sind neben Sergio Marti und Yves Breitenmoser Patrick Ammann, Luca Homberger, Philipp Aerni, Aaron Lipp, Patrick Hohl, Daniel Müller sowie Kevin Schüepp. Mit dieser Ausbeute ist Herzog mehr als zufrieden: «Sämtliche Transfers, die der SC Herisau wollte, spielen nächste Saison auch für uns.»

100 Prozent für den Verein

Während in der letzten Saison der Schwerpunkt auf der Physis lag, suchte der Club diesmal Spieler, die sich mit dem Verein identifizieren oder, wie es Christian Herzog formuliert, «die 60 Minuten für den Verein laufen und immer 100 Prozent geben.» Den Fans besonders Freude bereiten dürften die Zugänge der Herisauer Ammann, Homberger und Aerni. Die Freude teilt auch der Sportchef. Patrick Ammann sei heute noch einer der besten Center der ersten Liga mit einem guten Schuss und einem feinen Auge für die Mitspieler. Von Homberger und Aerni erwartet Herzog, dass sie so aufspielen wie im letzten Jahr. «Es sind zwei wertvolle Spieler, die dem SCH noch viel Freude bereiten werden», so der Sportchef. Die Offensive verstärken zwei weitere Rückkehrer: Kevin Schüepp und Daniel Müller.

Der SCH war auch in der Defensive nicht untätig. Die Verpflichtungen Patrick Hohl und Aaron Lipp bezeichnet Herzog als zwei gute Transfers. Er kennt beide aus seiner Zeit als Sportchef beim EC Wil. «Patrick Hohl ist ein starker defensiver Verteidiger, Lipp wird sicher auch in der Offensive Akzente setzen», so der Sportchef.

An der Bande setzt der Erstligist SC Herisau auf Kontinuität: Auch in der neuen Saison wird Chefcoach Roger Nater von Reto Roveda assistiert. (pd)