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NEUE PRÄSIDENTIN: Samariterverein Stein: Junge Kräfte packen mit an

Die Mitglieder des Samaritervereins blicken positiv in die Vereinszukunft. Ihr Schiffchen hat sich, nach einem "Fast-Untergang" und tatkräftigem Einsatz, jetzt stabilisiert. Das Präsidium übernimmt Trix Bösch.
Der Vorstand des Samaritervereins Stein, mit den Lehrern Mirjam Rutz und Rainer Holzer, der neu gewählten Präsidentin Trix Bösch und den Vorstandsfrauen Brigitte Bischof, Susanne Forrer und Corinne Siegrist (von links). (Bild: Adi Lippuner)

Der Vorstand des Samaritervereins Stein, mit den Lehrern Mirjam Rutz und Rainer Holzer, der neu gewählten Präsidentin Trix Bösch und den Vorstandsfrauen Brigitte Bischof, Susanne Forrer und Corinne Siegrist (von links). (Bild: Adi Lippuner)

Im Jahr 2012 stand der Samariterverein Stein kurz vor dem Aus. Dank tatkräftigen Einsatzes einiger Frauen konnte das Steuer noch herumgerissen werden. Sechs Jahre später steht der Verein gestärkt da, es konnten junge Mitglieder rekrutiert und mit Mirjam Rutz auch eine junge Samariterlehrerin ausgebildet werden. An der Hauptversammlung vom Montagabend wurde Trix Bösch, bisher Ansprechpartnerin und damit nicht ganz Statutenkonforme Leiterin des Vereins, zur Präsidentin gewählt.

Sie nehme diese Herausforderung, unterstützt von einem aktiven Vorstand gerne an. «Wir haben in den vergangenen Jahren viel Herzblut in unsere Aufgaben gesteckt und dürfen erfreut feststellen, dass diese Anstrengungen, durch den Eintritt junger Mitglieder belohnt wurden. So können wir hoffnungsvoll in die Zukunft blicken», begründet die neu gewählte Präsidentin ihre Bereitschaft zur offiziellen Übernahme des Amtes.

17 Aktivmitglieder, mit dabei auch einige junge Frauen, bilden den Samariterverein Stein. Als einziger Mann in der Runde engagiert sich Samariterlehrer Rainer Holzer. Er ist, zusammen mit Mirjam Rutz, für die Ausbildung zuständig und sitzt auch im Vorstand. Nach dem Rücktritt von Kassierin Margrit Bischof, auch sie setzte sich für den Erhalt des Vereins ein, übernimmt Corinne Siegrist diese Aufgabe.

Auf die neue Kassierin wartet eine nicht ganz einfache Aufgabe, denn der eigentlich gesunde Verein kämpft mit einer finanziellen Schieflage. Dies nicht wegen überbordender Ausgaben, sondern weil die Ausbildungskosten der Samariterlehrerin, entgegen ursprünglicher Zusagen von Seiten einer Stiftung, nicht vergütet wurden. «Damit sind wir gezwungen, uns nach neuen Einnahmequellen umzuschauen, um unseren Verein auch finanziell wieder auf gesunde Beine zu stellen», liess Trix Bösch die Anwesenden wissen.

Nach neuen Einnahmequellen suchen

Einerseits verzichten die Mitglieder, welche im Auftrag des Samaritervereins Postendienst an Veranstaltungen machen, zu Gunsten der Vereinskasse auf die Hälfte ihrer Entschädigung, andererseits soll das Kurswesen gestärkt und allenfalls nächstes Jahr auch ein Brunch durchgeführt werden. Zudem habe man das Gespräch mit der Gemeinde gesucht. «Alles Massnahmen, um unsere Vereinskasse aufzubessern», betonen die Vorstandsfrauen. Im vergangenen Jahr konnten, wie die Präsidentin und die Samariterlehrer berichteten, zahlreiche Aktivitäten durchgeführt werden. Nebst den monatlichen, sehr gut besuchten Übungen, wurde die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Nesslau verstärkt und auch Weiterbildung angeboten. Wie es sich fürs Vereinsleben gehört, kamen auch die gesellschaftlichen Anlässe nicht zu kurz. Bethli Bösch, sie ist seit 40 Jahren Samariterin in Stein und regelmässig beim Posten stehen im Einsatz, wurde für ihre Vereinstreue geehrt.

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