Neue Präsidenten in Brülisau: Jonny Dörig und Ueli Neff

Niemand sucht das Amt – aber alle wissen, dass sie für das kleine Brülisau einmal im Leben einen grossen Beitrag leisten müssen. Nun ist die Reihe an Jonny Dörig, dem neuen Kirchenratspräsidenten, und an Ueli Neff, dem neuen Schulratspräsidenten.

Guido Berlinger-Bolt
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Brülisau. Es sei ein Amt, das er nicht gesucht habe, sagte der abtretende Präsident der Kirchgemeinde, Chläus Fässler am Freitagabend auf der Bühne des Mehrzwecksaals anlässlich der Kirchhöri 2011. Er sei darum froh, dieses nach sechs Jahren abgeben zu können – auch wenn er dank des Amts viel habe lernen können und die Kollegialität im Kirchenrat und die Unterstützung in der Bevölkerung sehr geschätzt habe, wie er sagt.

Viel Überzeugungsarbeit nötig

Um einen Nachfolger zu finden, habe man viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, teilweise bis spät nachts. Am Ende liess er sich dann umstimmen und stellte sich der Wahl: Jonny Dörig. «Ich habe mich zuerst wacker gegen den <Präsidenten> gewehrt. Im Wissen aber darum, dass in so kleinen Gemeinden jeder einmal im Leben ein solches Amt übernehmen muss, sagte ich schliesslich zu», so der neue Kirchenratspräsident.

Einstimmige Wahlen

Eine ganz ähnliche Situation ergab sich nur Minuten später an der Schulgemeindeversammlung. Auch hier trat der Präsident zurück, und die Kirchenräte mussten ihre Fühler ausstrecken – denn aus ihren Reihen wollte niemand das Amt übernehmen.

Auch der, den sie nach intensiven Bemühungen schliesslich fanden, sagt, er suche das Amt des Schulratspräsidenten keineswegs. Wenn es der Gemeinde aber ein Dienst sei, stelle er sich zur Verfügung. Die Wahl von Ueli Neff war nur noch eine Formsache: Brülisau wählte am Freitagabend sowohl den Schulratspräsidenten wie auch den Kirchenratspräsidenten einstimmig.

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