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Zur Abstimmung kommen Neubauten und Lohnanpassungen

Am Sonntag wird in Appenzell Ausserrhoden über die Sitzverteilung in Gemeinde-, Einwohnerrats- und Kantonsrat befunden. Aber nicht nur. Die wichtigsten Sachvorlagen im Überblick.
Astrid Zysset
Die Planung für den Bau der neuen Gemeindekanzlei in Urnäsch ist weit fortgeschritten. (Bild: PD)

Die Planung für den Bau der neuen Gemeindekanzlei in Urnäsch ist weit fortgeschritten. (Bild: PD)

Der kommende Sonntag steht zwar im Zeichen der Gesamterneuerungswahlen. Dennoch kommen auch einige Sachvorlagen zur Abstimmung.

Die Gemeinde Heiden nimmt einen zweiten Anlauf zur Revision des Entschädigungsreglements. 2017 wurde dieses nach der Volksdiskussion zur erneuten Überarbeitung zurückgezogen. Das neue Reglement enthält verschiedene Änderungen. Unter anderem sieht es eine 20-prozentige Erhöhung der Entschädigung der Gemeinderatsmitglieder vor. Der Lohn des Gemeindepräsidenten würde hingegen von jährlich 175000 auf 170000 Franken gekürzt, die Spesenentschädigung im Gegenzug angehoben. Der amtierende Gemeindepräsident Gallus Pfister hatte in den letzten Tagen und Wochen dafür geweibelt, das Entschädigungsreglement abzulehnen. Pikant: Der Gemeinderat sprach sich im Edikt für ein Ja aus.

Abstimmung über zwei grosse Bauprojekte

In Stein wird über den Teilzonenplan «Paradiesli» abgestimmt. Dieser beinhaltet die Aufstockung von einer WG2- zu einer WG3-Zone und damit die Voraussetzung für den Bau des neuen Alters- und Pflegezentrums. Ein solches plant die Livin AG zu erstellen, betrieben würde es von der Casa Solaris AG. Rund 20 Millionen beträgt das Investitionsvolumen, 30 Einzelzimmer und 15 Wohnungen würden erstellt. Für die Gemeinde sind die Bestrebungen für ein neues Alterszentrum ein Glücksfall, dauert die Planung für ein solches mittlerweile seit sieben Jahren. Im Falle eines positiven Abstimmungsergebnisses würde anschliessend der Teilzonenplan wie auch der Gestaltungsplan beim Kanton zur Genehmigung eingereicht. Der Baubeginn soll noch in diesem Jahr erfolgen.

In Urnäsch wird kommenden Sonntag über einen 4,6-Millionen-Franken-Kredit für den Abbruch und den Neubau der Gemeindekanzlei abgestimmt. Die heutige Kanzlei verfügt über statische und bauliche Mängel. Der Gemeinderat sei sich bewusst, dass die neue Gemeindekanzlei kein billiger Bau sei, sagte Gemeindepräsident Peter Kürsteiner an der kürzlich durchgeführten Orientierungsversammlung. «Urnäsch erhält damit aber ein prägnantes, sehr gut ins Ortsbild eingepasstes und mit zeitgemässer Infrastruktur versehenes Verwaltungsgebäude.» Während der Dauer der Bauarbeiten würde die Gemeindekanzlei vorübergehend in einem Gebäude am Bahnweg zu finden sei. Ein entsprechender Vorvertrag mit der Liegenschaftsbesitzerin ist bereits unterzeichnet worden.

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