Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Die Spitex braucht mehr Platz

An ihrer 19. Mitgliederversammlung wählte die Spitex Vorderland zwei neue Vorstandsmitglieder. Sie informierte auch über einen Umzug in neue Büroräumlichkeiten – denn die Organisation wächst weiter.
Yann Lengacher
Die neuen Vorstandsmitglieder Irene Bruderer (links) und Beate Bellefi (rechts) im Gespräch. (Bild: PD)

Die neuen Vorstandsmitglieder Irene Bruderer (links) und Beate Bellefi (rechts) im Gespräch. (Bild: PD)

Im Zentrum der Mitgliederversammlung der Vorderländer Spitex stand die Neuwahl von zwei Vorstandsmitgliedern. Aktuarin Heidi Schläpfer verlässt die Spitex nach 15, Simon Graber nach 7 Jahren. Der Präsidentin der sozialen Institution Gaby Weber, fiel der Abschied nicht ganz leicht:

«Als Arbeitgeber soll man seine Angestellten ziehen lassen, wenn Sie eine neue Herausforderung annehmen wollen. Und trotzdem liegt mir dieses Traktandum schon ein wenig auf dem Magen, besonders weil die Zusammenarbeit so gut war.»

Neu und einstimmig in den Vorstand gewählt wurden für die scheidenden Vorstandsmitglieder Beate Bellefi und Irene Bruderer. Während die aus Reute kommende Beate Bellefi Personalfachfrau ist, arbeitet die Heidlerin Irene Bruderer beim Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden. Somit wird der Vorstand der Vorderländer Spitex künftig ausschliesslich aus Frauen bestehen. Verabschiedet wurde auch Marianne Wüger. Nach 20 Jahren tritt die Leiterin der Hauswirtschaft der Spitex Vorderland in den Ruhestand.

Mehr Einsatzstunden, weniger Platz im Büro

3500 Einsatzstunden mehr seien 2018 im Vergleich zum Vorjahr angefallen. Damit knackte die Spitex Vorderland zum ersten Mal die Marke von 50000 geleisteten Arbeitsstunden in einem Jahr. Im Vergleich zu vor vier Jahren ist die Spitex Vorderland heute um 400 Stellenprozente gewachsen. Monika Niederer, Geschäftsleiterin der Vorderländer Spitex brachte es auf den Punkt: «Wir wachsen, wachsen und wachsen.» Die Spitex Vorderland platze aus allen Nähten, so sehr dass die Büroräumlichkeiten mittlerweile zu klein seien und die Geschäftsleiterin aktuell keinen eigenen Arbeitsplatz habe. Das ist auch der Grund, weshalb die Organisation im Jahr 2020 an einem neuen Standort ein Büro beziehen wird. Geplant ist, dass der Sitz der Spitex künftig an der Heidler Asylstrasse sein wird. Auch deswegen sagt Niederer: «Es wartet ein bisschen Arbeit auf den Vorstand, das macht es aber spannend.» Zu den Einsatzstunden wollte ein Mitglied dann bei der allgemeinen Umfrage etwas wissen: «Warum wurden in Wolfhalden etwa doppelt so viele Einsatzstunden wie in Walzenhausen geleistet, obwohl die beiden Gemeinden doch ähnlich gross sind?» Die Antwort: «Es ist unvorhersehbar und sehr unterschiedlich, wo wie viele Einsatzstunden anfallen, da kann es teilweise grosse Differenzen geben.»

Tiefere Tarife

Die Jahresrechnung schloss mit einem guten Ergebnis. Rund 152000 Franken betrug der Jahresgewinn. Die Spitex Vorderland hat sich deswegen dazu entschieden, die Tarife zu senken. Per 1. Januar kosten die Leistungen für Abklärung, Beratung und Koordination 126 statt 132 Franken. Der Mitgliederbeitrag blieb dagegen unverändert bei 30 Franken. Wie die Jahresrechnung genehmigten die 63 stimmberechtigten Mitglieder das Protokoll der Geschäftsleitung und der Präsidentin.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.