Neue Gleise für die Bahn

Auf der SOB-Strecke zwischen Herisau und Schachen werden zwischen März und September dieses Jahres die Gleise erneuert. Als Bahnersatz werden Busse eingesetzt.

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Herisau. Zwischen März und September 2010 erneuert die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) den Oberbau (Schienen, Schwellen, Schotter) und Unterbau (Fundationsschicht und Gleisentwässerung) auf der Strecke Herisau–Schachen. Diese Arbeiten müssen aus Gründen des Fahrplans grösstenteils in der Nacht durchgeführt werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

Während der intensivsten Phase der Bauarbeiten verkehren zwischen Degersheim, Schachen und Herisau Ersatzbusse in den Randstunden am Abend.

Arbeiten auf 2465 Metern

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) führt auf der Strecke Herisau–Schachen Erneuerungsmassnahmen am Gleis auf einer Länge von 2465 Metern durch.

Dabei werden der Gleisoberbau, bestehend aus Schienen, Schwellen und Schotter, sowie der Unterbau mit Fundationsschicht und Gleisentwässerung vollständig erneuert. Mit der Baustelleninstallation im Bahnhof Schachen wurde bereits am 8. März begonnen. Die gesamten Erneuerungsarbeiten dauern laut den Verantwortlichen bis voraussichtlich 24. September.

So viel wie möglich wird am Tag gearbeitet, aus Gründen des Bahnbetriebs kann der Grossteil der Arbeiten aber nur in den Nachtpausen von jeweils Sonntag/Montag bis Donnerstag/Freitag durchgeführt werden.

Drei Bauphasen

In Schachen (nördlicher Teil des Bahnhofareals) und Herisau (Freiverlad) befinden sich Umschlagplätze, über welche Neustoffe wie Schotter angeliefert oder Altmaterialien wie Aushubmaterial abtransportiert werden.

Während den Bauarbeiten finden auf Strasse und Schiene Transporte von Maschinen und Baumaterial zu den Baustellen und Umschlagplätzen statt.

Die Arbeiten lassen sich in drei Hauptphasen gliedern. Vorarbeiten finden in den Monaten März und April statt. Ende April bis Ende September gehen die Hauptarbeiten (Fahrbahnerneuerung) über die Bühne. Die Fertigstellungsarbeiten (Bankette, Gehwege) sind für Ende August und September geplant.

Trotz dem Einsatz modernster Geräte, welche dem neuesten Stand der Technik entsprechen, wird während der Bauzeit laut den Verantwortlichen eine gewisse Lärmentwicklung nicht zu vermeiden sein. Die SOB und der beauftragte Unternehmer werden sich bemühen, Immissionen und Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, heisst es in der Medienmitteilung weiter.

In den Hauptphasen der Bauarbeiten, vom 25. April bis 17. Juni sowie 11. Juli bis 13. August, jeweils von Sonntag bis Donnerstag, ab 21.30 Uhr bis 00.30 Uhr, werden die Züge Degersheim–Schachen–Herisau und umgekehrt durch Busse ersetzt. Diese fahren in Herisau und Degersheim ab Bahnhofplatz und in Schachen bei einer Haltestelle an der Strasse.

Die Anschlüsse in Degersheim und Herisau werden nur teilweise abgewartet. Richtung Rapperswil fährt um 22.28 Uhr ein Anschluss-Extrazug ab Degersheim bis Uznach mit Anschluss nach Rapperswil.

Richtung St. Gallen–Romanshorn fährt um 22 Uhr und um 23.05 Uhr ein Anschluss-Extrazug ab Herisau bis Romanshorn. Der Transport von Fahrrädern ist nicht möglich.

Detaillierte Informationen sind laut SOB an den entsprechenden Bahnhöfen und beim Bahnpersonal erhältlich. (pd)

www.sob.ch

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