Neue Chefs bei Carrosserie Pfister

Mit dem Rückzug von Walter Pfister aus dem Tagesgeschäft der Carrosserie Pfister AG geht eine Ära zu Ende. Den modernen Betrieb mit 18 Mitarbeitern übernehmen seine Söhne Simon und Fabian.

Ruth Frischknecht
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Fabian, Walter und Simon Pfister vor dem Carrosseriebetrieb an der Industriestrasse in Herisau. (Bild: ruf)

Fabian, Walter und Simon Pfister vor dem Carrosseriebetrieb an der Industriestrasse in Herisau. (Bild: ruf)

HERISAU. Walter Pfister hat sein Geschäft, Carrosserie Pfister AG, seinen beiden Söhnen Simon und Fabian Pfister übergeben. Nach einem fliessenden Übergang zieht sich Walter Pfister aus dem Tagesgeschäft zurück. Mit seinen beiden Söhnen stehen geeignete Nachfolger bereit, so dass sein Lebenswerk in der Familie bleiben kann.

Simon Pfister, der ältere der beiden Brüder, ist gelernter Carrosseriespengler und bringt das nötige technische Fachwissen mit. Fabian Pfister ist gelernter Kaufmann und zuständig für die administrative Leitung in der Carrosserie Pfister AG. Er möchte sich nach seiner Rückkehr nach Herisau nicht nur unternehmerisch, sondern auch politisch für das Dorf engagieren und kandidiert für den Einwohnerrat.

Familienbetrieb bleiben

Ziel der beiden Nachfolger ist es, ein Familienunternehmen zu bleiben. Gemeinsam mit ihren langjährigen Mitarbeitern möchten sie den stetig wachsenden Anforderungen der Automobilindustrie und der Versicherungsbranche gerecht werden. Neue Prozesse und Investitionen sollen dabei helfen. Der Gründer des Carrosseriebetriebs bleibt weiterhin der Verwaltungsratspräsident der Aktiengesellschaft.

Chronik des Erfolgs

1971 begann alles mit einem ersten Werkstattbetrieb in Amriswil. Später übernimmt Walter Pfister einen Zweitbetrieb in Herisau und beginnt 1978 mit dem Bau eines damals modernen Carrosserie- und Lackierbetriebes am jetzigen Standort. 1985 wurde das Gebäude ein erstes Mal ausgebaut. 1990 wird dann die vorerst letzte Bauetappe abgeschlossen. Im Jahr 2000 kehrt der erste Sohn, Simon Pfister, in den elterlichen Betrieb zurück. Zehn Jahre später folgt mit Fabian Pfister der zweite Sohn. Während der Übergangsphase stand den drei Pfisters der Mental-Coach von Beat Hefti und Mediator Rinaldo Manferdini zur Seite. Er hat ihnen geholfen den Ablösungsprozess zu gestalten. Heute, 44 Jahre nach Firmengründung, ist die Carrosserie Pfister ein grosser Werkstattbetrieb mit 18 Mitarbeitern. Viele von ihnen sind schon lange dabei und helfen mit, Arbeit in bester Qualität abzuliefern.

Neue Spezialisierung

Neben normalen Carrosserie- und Lackierarbeiten hat sich der Betrieb auf die Verarbeitung von aufgespritztem Kunststoff spezialisiert. Anwendungen hierfür finden sich vor allem im Spezialfahrzeugbau oder an Industrieteilen mit hohem Verschleiss.

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