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Ab Weihnachten wirten zwei Neue auf dem Gäbris

Laura Grunewald und Ralf Menet übernehmen schon bald das Gasthaus Oberer Gäbris in Gais. Die Deutsche und der Herisauer Gastronom planen einige Neuerungen.
Ralf Menet und Laura Grunewald haben sich in den «Oberen Gäbris» verliebt. (Bild: PD)

Ralf Menet und Laura Grunewald haben sich in den «Oberen Gäbris» verliebt. (Bild: PD)

Der Lauraweg in Gais hat an seinem höchsten Punkt auf dem Gäbris mit der studierten Betriebswirtin Laura – nomen est omen – und dem Gastronomen Ralf neue Gastgeber. Für beide eine Herzensangelegenheit, wie sie sagen.

Ralf Menet ist Gaiser Bürger und kennt den Betrieb bereits seit Kindesbeinen. Er und die gebürtige Brandenburgerin Grunewald haben sich direkt in den Ort und die traumhafte Aussicht verliebt: «Ganz selten sieht man den Alpstein in seiner ganzen Pracht und gar einzigartig macht es den Blick auf den Bodensee auf der Rückseite.»

Gästezimmer sollen reaktiviert werden

Regionalität mit viel Liebe und Originalität, so beschreiben die beiden das neue Angebot auf dem Gäbris. Laura im Service und Ralf in der Küche teilen sich die Arbeit und möchten auf das Frühjahr auch die Gästezimmer wieder reaktivieren. Zudem sollen die neue Lauraterrasse mit den Liegebänken und die Terrasse mit dem Seeblick das Angebot erweitern. Für Matthias Willi als Vermieter sind die beiden mit ihren Ideen und Visionen ein «Glücksgriff» und haben ihn so von Beginn an überzeugt. Das Gasthaus Oberer Gäbris soll wieder zum Anziehungspunkt im Appenzellerland werden, so der Präsident der Korporation Hackbüel, welche Eigentümerin ist.

Das Wichtigste ist den neuen Pächtern, die Besucher auf dem Gäbris herzlich, freundlich und ohne Vorurteile zu begrüssen und als Gastgeber zu umsorgen. «Die Menschen schenken uns ihre wertvolle Zeit, wir geben Ihnen ein Lächeln und einen lecker gefüllten Bauch zurück.»

Rückkehr zu den Wurzeln

Für Ralf Menet ist es nach einem Abstecher in die Gemeinschaftsgastronomie eine Rückkehr zu seinen Wurzeln, die er in der Hotellerie hat. «Meine Arbeitsorte, ob auf dem Bürgenstock, in Interlaken oder Fidaz hatten immer einen atemberaubenden Ausblick. Das habe ich vermisst – zusammen mit dem Gefühl, dass die Gäste bewusst zu einem kommen, weil sie einen schätzen.» Auch Grunewald bringt neben ihrer Tätigkeit als Führungskraft im Detailhandel Erfahrung in der Gastronomie mit. Zusammen freuen sie sich riesig auf diesen wunderschönen Ort und ihr neues Zuhause. Das neue Gastgeberpaar erzählt von einer Begebenheit, die sich in einem Gasthaus in der Umgebung zu getragen hat. Dort habe eine Gruppe älterer Einheimischer am Nebentisch lautstark über die zwei jungen Interessenten vom Gäbris diskutiert: «Die hätten ganz verrückte Ideen und verheiratet seien sie auch noch nicht.» Genauso wie diese Gaiser laden sie alle herzlich ein, sich selber ein Bild zu machen und den «Oberen Gäbris» mit anderen Augen zu entdecken. Ab dem 27. Dezember bis zum 6. Januar 2019 ist das Gasthaus Oberer Gäbris täglich von 10 bis 20 Uhr mit reduzierter Karte geöffnet. Ab dem 9. Januar gibt’s von Mittwoch bis Montag das reguläre Speisenangebot und «viel Liebe». (pd/ker)

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