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NEUAUSRICHTUNG: Wohnen statt Therapieren

Die Stiftung Best Hope orientiert sich neu. Statt des sozialtherapeutischen Angebots bietet sie nun 22 betreute Wohnplätze in Herisau und Waldstatt an.
Im Haupthaus an der Nieschbergstrasse besteht eine betreute Wohnmöglichkeit für 14 Personen. (Bild: PD)

Im Haupthaus an der Nieschbergstrasse besteht eine betreute Wohnmöglichkeit für 14 Personen. (Bild: PD)

Die seit 1973 bestehende Stiftung Best Hope führte bis anhin eine sozialtherapeutische Institution für Menschen mit substanzgebundenen Süchten und psychischen Instabilitäten. Da die Belegung in den letzten Jahren aufgrund neuer Therapieformen rückläufig war, haben Stiftungsrat und Geschäftsleitung gemäss einer Medienmitteilung entschieden, dieses sozialtherapeutische Angebot aufzugeben und vermehrt auf das betreute Wohnen zu setzen.

Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer ab 18 Jahren, die aus bestimmten Gründen nicht alleine wohnen können. Der Aufenthalt soll die Bewohnerinnen und Bewohner zu vermehrter Selbstständigkeit führen. Die Betreuung wird in zwei verschiedenen Wohnformen angeboten. Das geschichtsträchtige Haus auf dem Nieschberg in Herisau bietet Platz für 14 Personen, welche aufgrund ihres Gesundheitszustands auf eine begleitete Wohnmöglichkeit rund um die Uhr während 365 Tagen im Jahr angewiesen sind. In den vier Aussenwohngruppen in Herisau und Waldstatt wird für diejenigen Personen, welche bereits über eine grössere Sozialkompetenz und Eigenständigkeit verfügen und nur punktuell von den Mitarbeitenden der Stiftung betreut werden müssen, eine weniger intensiv betreute Wohnform angeboten. Hier stehen acht Plätze zur Verfügung.

Das Angebot richtet sich an Menschen, welche eine Stabilisierung und Verbesserung ihrer Lebenssituation anstreben und bereit sind, sich aktiv und mit fachlicher Unterstützung mit ihrer Lebenssituation auseinanderzusetzen. Die möglichst selbstständige Gestaltung des Alltags im Zusammenleben mit Menschen in ähnlichen Lebenslagen sowie die professionelle, individuelle Begleitung und Beratung in gesundheitlichen und psychosozialen Bereichen sind wichtige Bausteine, um die Bewohnerinnen und Bewohner zu fördern und zu unterstützen. Das interdisziplinäre Betreuungsteam besteht aus Fachpersonen aus den Bereichen Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Kranken- und Psychiatriepflege sowie Arbeitsagogik. Das Angebot ist für Bewohner aller Kantone der Schweiz offen. (pd)

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