Neu- und Umbau Schulhaus im Zeitplan

Zum dritten Mal haben Schulrat und Schulleitung der Schule Neckertal Anfang November zu einem allgemeinen Informationsabend eingeladen, an dem über aktuelle Themen berichtet wurde.

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NECKERTAL. Der Aufmarsch am letzten Informationsabend war gering, obwohl er geprägt war von Informationen aus dem Baubereich, der Schulsozialarbeit und dem Lehrplan 21. Auch Anliegen aus der Bevölkerung wurden aufgenommen.

Der Schulrat wird jedoch aufgrund des geringen Aufmarsches prüfen, ob er dieses Angebot für die Öffentlichkeit aufrechterhalten will, wie in einem Pressecommuniqué bekanntgegeben wird.

Termingerechte Vollendung

Erläutert wurde am Abend der Bauverlauf des Schulhauses, Neu- und Umbau, in Brunnadern. Man ist vollumfänglich im Terminplan. Verschwiegen wurde nicht, dass es gerade beim Umbau immer wieder kritische Situationen gab, deren Lösungsfindung nicht ganz einfach war. Man freue sich über einen gelungenen Verlauf und die voraussichtlich termingerechte Vollendung. Weiter wurde am Abend über den Fussgängerstreifen beim Schulhaus orientiert. Dieser wird wieder am alten Standort sein. Diverse Verhandlungen mit dem Strassenkreisinspektorat und der Kantonspolizei konnten keine Veränderungen erwirken.

Gemäss Zustimmung der Stimmbürgerschaft wurde auf dem Schulhausdach eine Indach-Photovoltaikanlage installiert, welche bereits seit August dieses Jahres in Betrieb ist. Berechnungen zeigen, dass diese Anlagen nach zehn Jahren gewinnbringend seien und mit einer Lebensdauer der Anlagen von rund 25 Jahren gerechnet werden könne.

Die am Informationsabend Anwesenden wurden gefragt, wie sie sich zum Ziel des Schulrates stelle, dass auf allen Schulhausdächern gestaffelt solche Anlagen montiert werden sollen. Die Reaktionen waren positiv, denn eine Schule habe ja auch eine gewisse ökologische Vorbildfunktion.

Ebenso informierte der Schulrat über die Instandstellung der Garantiearbeiten beim Schulhaus Mogelsberg. Bis die ganze Versicherungsfrage beziehungsweise die Kostenaufteilung geklärt sei, daure es etwas länger. Diese Arbeiten können in diesem Jahr nicht mehr ausgeführt werden und sind voraussichtlich für nächsten Frühling geplant.

Erfreulich präsentiert sich die Erweiterung der Sportanlage beim OZ Necker. Auf Initiative der IG Sport Neckertal wurde die Sprintbahn verlängert und auf vier Bahnen ergänzt. Der Hartplatz wurde aufgummiert und mit Feldbezeichnungen versehen, Weit- und Hochsprunganlage sind erneuert. Auch steht neu eine Speer- und Diskuswurfanlage zur Verfügung. Die Schulgemeinde und Politische Gemeinde Neckertal haben sich an den Kosten beteiligt.

Weiterbildungen zum Lehrplan

In den Ausführungen von Schulleiter Werner Höller ging es darum, die Anwesenden über den Stand der Lehrplaneinführung per Schuljahr 2017/18 zu informieren. Das Ziel des neuen Lehrplans ist es, dass die beteiligten 21 Deutschschweizer Kantone mit einheitlichen Kompetenzen arbeiten. Die Lehrpersonen der Schulgemeinde Neckertal haben bereits zwei Weiterbildungstage, die Schulleitungen einen zusätzlichen absolviert. Werner Höller verhehlte nicht, dass noch diverse Unklarheiten bestehen, wozu Lösungen gefunden werden müssen.

Die Umsetzung der Basisschrift erfolgt in Neckertal bereits auf das Schuljahr 2016/17. Die Schule Neckertal hat dazu folgende Schwerpunktthemen in der Entwicklungsplanung gewählt: Medien und ICT; Schülerbeurteilung; Schülercoaching; Sonderpädagogik.

Bedürfnis bei der Sozialarbeit

Schulrätin Jeanette Scheu informierte über das seit sechs Jahren eingeführte Angebot der Schulsozialarbeit.

Dieses Angebot entspreche einem echten Bedürfnis, es werde rege Gebrauch gemacht von Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und Eltern. Sie betonte dabei die absolute Schweigepflicht und erklärte, dass keinerlei Dritte informiert werden, wenn dies nicht ausdrücklich gewünscht werde. Eltern erfahren zum Beispiel nicht, wenn ihr Kind sich bei der Schulsozialarbeiterin meldet oder umgekehrt. Aus der Bevölkerung kam die Frage nach einem Mittagstischangebot an der Oberstufe, falls zunehmend Fächer über Mittag im Stundenplan sind. Ein Raum mit Mikrowelle steht zwar zur Verfügung, wenn der Bedarf grösser würde, müsste man sich überlegen, ob ein erweitertes Angebot nötig wird, betonte Werner Höller. Nach Ausführungen zur Umsetzung des Berufsauftrages und der vom Kanton aufgehobenen systematisch lohnwirksamen Qualifikation (neu regelt der Schulrat das Verfahren zur Beurteilung der Leistungen) schloss Schulratspräsident Rudolf Mäder den Abend und lud zum Apéro ein. (pd)