Neu definierte Bauweise

Früher war der Heimatschutz eher ein Bauverhinderer oder mindestens ein -verzögerer. Diese Zeiten haben sich geändert, tritt doch diese Organisation vermehrt für eine moderne Bauweise in der Ortsbildschutzzone ein und definiert die appenzellische Baukultur neu.

Drucken
Teilen

Früher war der Heimatschutz eher ein Bauverhinderer oder mindestens ein -verzögerer. Diese Zeiten haben sich geändert, tritt doch diese Organisation vermehrt für eine moderne Bauweise in der Ortsbildschutzzone ein und definiert die appenzellische Baukultur neu. Architekt ETH Beat Müller entwarf für die Evangelische Kirchgemeinde an der äusseren Schmiedgasse einen Ersatzbau, der den neuen Baustil aufzeigt. Der Architekt ist auch Ortsbildexperte des Heimatschutzes AR und bildete sich beim Stararchitekten Peter Zumthor weiter. Der Vorstand des ausserrhodischen Heimatschutzes hat diesen neuzeitlichen Bau aktiv unterstützt. Das Gemeindehochbauamt ist gleicher Meinung. Dieser Baustil ist somit offiziell massgebend für Heimatschutzbauten in unserem Kanton.

Der Ersatz des Hauses Vulkan, der Neubau Sandbühl und die Neubauten in der alten Steig werden diesen neuen Baustil in die Kernzone bringen. Das Ortsbild wird sich viel neuzeitlicher und moderner präsentieren. Der Wakkerpreis wird sich den neuen Gegebenheiten in Ausserrhoden anpassen müssen.

Maurin Lichtensteiger, Sonnhaldenweg 22, 9100 Herisau

Danke für die vielen Stimmen

Mit Freude und einem gewissen Stolz habe ich vom Wahlsieg zum «Appenzeller des Jahres» erfahren. Für die vielen Stimmen möchte ich allen Wählerinnen und Wählern herzlich danken. Gerne reihe ich mich ein in die lange Liste bekannter Persönlichkeiten, denen die Ehre seit 2004 zuteil wurde. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Alfred Grossauer, Heiden, Appenzeller des Jahres 2015

Gedanken einer Bäuerin

Ich erinnere mich nicht, so viele schöne Tage erlebt zu haben wie vergangenes Jahr. Wir konnten ohne Probleme heuen, emden und die Streue durften wir sogar früher, als die landwirtschaftlichen Bestimmungen es normalerweise zulassen, mähen und trocken einbringen. Ein Wundersommer. Schon im Herbst hatte ich das Bedürfnis, einmal offen meinen Dank auszusprechen an alle, die uns Bauern unterstützen, einen Dank ans Landwirtschaftsamt, das letztes Jahr wegen des schönen Wetters die Vorschriften etwas gelockert hat. Diese Vorschriften machen uns schon manchmal etwas zu schaffen, obwohl es uns nicht zusteht, zu jammern. Wir haben es schön, arbeiten mit der Natur zusammen. Unsere Kinder leben noch in einer fast heilen Welt. Im Oktober, als ich die Worte des Dankes an die Öffentlichkeit zurechtlegte, verunglückte mein Mann mit dem Traktor. Beckenbruch! Spital! Langsam erholt er sich. Es war eine harte Zeit für die ganze Familie. Aber er lebt! Nachbarn, Freunde, Verwandte und Bekannte haben uns unterstützt. Das vergangene Jahr 2015 war ein gutes Jahr, trotz allem. Ich wünsche allen «E guets Neus!»

Rosmarie Pfändler-Götti,

9107 Urnäsch

Aktuelle Nachrichten