Nesslauer Schüler gewinnen Wettbewerb

Bericht von der Schlussfeier des 41. Raiffeisen Jugendwettbewerbs, bei dem die 4. Klasse der Primarschule Nesslau den 1. Preis in der Klassenwertung gewonnen hat.

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Bericht von der Schlussfeier des 41. Raiffeisen Jugendwettbewerbs, bei dem die 4. Klasse der Primarschule Nesslau den 1. Preis in der Klassenwertung gewonnen hat.

Die Raiffeisenbanken aus der Schweiz und sechs weiteren europäischen Ländern veranstalteten den Internationalen Raiffeisen-Jugendwettbewerb zum 41. Mal. Mit über 1,5 Millionen Teilnehmern ist der Internationale Raiffeisen-Jugendwettbewerb der grösste seiner Art. Alleine hierzulande sind es jeweils knapp 50 000 Kinder und Jugendliche, die Jahr für Jahr daran teilnehmen.

Kreative Obertoggenburger

Insgesamt haben 405 Kinder und Jugendliche aus dem Obertoggenburg am diesjährigen Raiffeisen-Jugendwettbewerb teilgenommen. Mit ihren kreativen Einsendungen zum Thema «Zuhause – zeig uns deine Welt» haben sie wesentlich zum Gelingen der 41. Austragung des internationalen Wettbewerbs beigetragen.

Am 28. Juni fand die Schlussfeier im Schloss Liebegg in Gränichen statt. Frühmorgens, noch bei angenehm frischen Temperaturen fand sich die 4. Primarklasse Nesslau von Jürg Bärlocher am Bahnhof Nesslau ein. Die Klasse hatte mit ihren Zeichnungen den 1. Preis in der Klassenwertung gewonnen und durfte damit an der nationalen Schlussfeier teilnehmen. Die Fahrt mit dem Zug in den Kanton Aargau dauerte knapp drei Stunden. Die Kinder vertrieben sich die Zeit im Zug mit allerlei Kartenspielen und Rätseln. Am Bahnhof Bleien-Liebegg wurden alle mit einem Getränk in Empfang genommen, denn inzwischen war es richtig heiss. Vor der Preisverleihung unternahmen die Jugendlichen eine Entdeckungsreise auf dem Schlossgelände – natürlich durfte ein Ritterschloss-Turnier mit vielen tollen Preisen nicht fehlen. Bei den Stafetten und Geschicklichkeitsspielen legten sich die Kinder richtig ins Zeug, versuchten die Schnellsten zu sein oder am meisten Treffer zu erzielen. Aber auch geistige Gymnastik und ein gutes Musikgehör waren gefragt. So galt es beispielsweise, Sätze und Namen aus Märchenbüchern der richtigen Geschichte zuzuordnen oder eine vorgespielte Melodie fehlerfrei nachzuspielen. Alle diese Aufgaben meisterten die Nesslauer Schüler mit Bravour, halfen sich gegenseitig und blieben trotz der grossen Hitze aktiv und unternehmungslustig. Unter schattigen Bäumen auf dem grossen Schlossplatz gab es dann auch ein feines Mittagessen. Nachdem auch die letzten Posten absolviert waren, durfte die Klasse endlich in den Schlossturm. Dort wartete das ganz grosse und heissersehnte Highlight des Tages. Fünf bekannte Profisportler verteilten auf verschiedenen Etagen ihre Autogramme. Die sympathische Snowboarderin Fränzi Mägert, die Triathleten Nicola Spirig und Reto Hug schrieben ihre Namen unermüdlich auf Rucksäcke, T-Shirts und Caps. Danach ging es noch ein Stockwerk höher. Endlich traf man auf Ex-Fussball-Nati-Torhüter Jörg Stiel und Skifahrer Silvan Zurbriggen – die beiden Publikumslieblinge. Der Phantasie der Kinder waren keine Grenzen gesetzt. Unglaublich, welche Ideen sie entwickelten, um noch ein Autogramm mehr zu bekommen und auch für die Geschwister zu Hause noch eines zu erhaschen. Aber auch den Sportlern machte es sichtlich Spass, im Mittelpunkt zu stehen und viele strahlende Kinderaugen zu sehen.

Nach der Rangverkündung im riesigen, von der Sonne auf tropische Temperaturen aufgeheizten Festzelt – in dem ein Feuerspucker noch zusätzliche Hitze mit riesigen Stichflammen produzierte – machte sich die Gruppe auf den Weg zurück. Auf der ganzen Rückfahrt von Aarau bis ins Toggenburg unterhielten sie sich angeregt und erzählten schon von ihrer Schulreise, die noch vor den Sommerferien stattfinden soll. Ein spannender Tag mit aufgeweckten, wissbegierigen und fröhlichen Kindern ging am Bahnhof Nesslau zu Ende. Es war ganz einfach schön. Die prämierten Werke der nationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 41. Internationalen Raiffeisen-Jugendwettbewerb sind auf der Website www.raiffeisen.ch/wettbewerb zu sehen. (pd)